Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension zu Katrin Ils „Unstern“

Ich bin auf Twitter über Katrin Ils gestolpert. Dort folge ich vielen anderen Autoren und schaue dort natürlich auch nach Büchern. Einige schreiben Vampirbücher, die nicht unbedingt etwas für mich sind. "Unstern" hat mich allerdings angesprochen und so habe ich es mir bestellt, kurz nachdem es veröffentlicht worden ist. Wie ich es schon geschrieben habe, bin ich am Samstag damit fertig geworden. Heute folgt die Rezension

Richtig spannendes Buch

Das Buch habe ich verschlungen und innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Es fängt gemütlich mit der Einführung der Protagonistin Kerra und der Welt von "Unstern" an. Schon da taucht man leicht in die Stadt Alat ab. Im Laufe der Zeit lernt man weitere Figuren kennen und die Geschichte nimmt einige überraschende Wendungen. Man weiss auch später nicht mehr genau auf welcher Seite wer steht. Am Anfang denkt man, der eine gehört zu den Bösen, ist aber doch ein guter. Bei einem anderen ist es genau umgekehrt. Auch wenn es keine wirklich Guten und Bösen gibt.

Kerra wirkt sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert, auf ihren Wegen durch das Nest oder die Henkersgasse. Die Spannung steigt zum Schluss immer mehr an und man wartet die ganze Zeit auf die Befreiung ihres Freundes. Auch der Stadt will man die Geheimnisse entreißen und so ist das sehr gute Buch viel zu früh zu Ende. Es riecht aber nach einer Fortsetzung.

Katrin Ils hat einen wunderbaren Schreibstil und ich konnte dank der fesselnden Geschichte das Buch kaum aus den Händen legen.

Ich vergebe 5 Sterne, da mir das Buch sehr gut gefallen hat. Die Autorin bleibt bei mir auf dem Merkzettel und ich warte auf weitere Bücher von ihr.

Das Buch über die AfD habe ich angefangen, bin aber noch nicht über die Einleitung herausgekommen. Am Wochenende werde ich aber sicherlich einige Seiten lesen. Mit dem Buch muss ich mich beeilen, denn vielleicht ist das Buch ab September nach der Bundestagswahl nicht mehr aktuell und interessant. Möge die AfD verschwinden.

Montag, 22. Mai 2017

Dritter Lauf der Oberland-Challenge 2017

Am Samstag fand der dritte Lauf der Raiffeisen Oberland Challenge 2017 statt und es war der erste Extreme-Lauf. Im Gegensatz zu den letzten Jahren war es nicht der Blomberg-Lauf sondern der Halbmarathon am Schliersee. Dieser war zum ersten Mal bei der Laufserie dabei und daher bin ich ihn auch noch nie vorher gelaufen. Wie ich es mir vorgenommen hatte, konnte ich dreimal die Woche laufen und diesen Rhythmus möchte ich beibehalten. Unter der Woche 8km, am Samstag 18 und am Sonntag wieder 8km.

Mein letzter Halbmarathon war der Isarlauf 2015. Damals habe ich 1:57h gebraucht, was mich jetzt noch nachträglich schockiert hat. Da war ich wohl überhaupt nicht in Form gewesen. 2014 bin ich die gleiche Strecke in 1:42:29h gelaufen. Mein persönlicher Rekord datiert immer noch aus dem Jahr 2004, als ich in Karlsfeld ungefähr 1:42:06 gelaufen bin. Da ich schon seit längerem 18km im Training laufe, hatte ich vor dem Lauf keine Bedenken, dass ich nicht durchhalten sollte. Vor dem Start wurde mir aber klar, dass die Strecke wohl nicht ganz eben war. Ich habe noch mal nachgeschaut und es waren 244m Anstieg dabei. Dennoch wollte ich gerne unter 1:45h bleiben. Das Wetter war sehr gut, es waren weniger als 15Grad und leicht bewölkt. Ich war leider etwas zu spät im Startbereich, so dass ich zwar einigermaßen weit vorne stand, allerdings vier langsame Läufer direkt vor mir hatte. Habe ich schon erzählt, dass ich diese Leute nicht verstehe?

In Schliersee selbst ging es los und am Anfang liefen wir auf der Landstraße, bis wir auf das Gelände des Markus-Wasmeier-Museum abbogen. Und da wurde es gleich hügeliger und die Strecke verlief auf Schotterwegen. Bei Kilometer 5 hatte ich eine Zeit von 23:30 Minuten, also eigentlich voll im Soll. Dennoch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass es heute schwer werden würde. Zum Glück wurde die Strecke dann wieder flacher und ich konnte mein Tempo halten. Die Strecke machte einen Schlenker nach Süden vom See weg und dort waren auch zwei Getränkestationen.

Bei Kilometer 14 kamen wir wieder zurück zum See und diesmal liefen wir am Westufer entlang. Auch hier waren immer wieder kleinere Anstiege dabei, aber ich kam sie erstaunlicherweise sehr gut hoch. An der Nordspitze gab es noch mal einen kleinen Anstieg und bei Kilometer 18 dachte ich, dass gleich der Mann mit dem Hammer kommt. Es half aber, dass ich bei jedem Kilometer auf die Uhr sah, denn ich lag hervorragend in der Zeit. Bei Kilometer 19 war ich bei ungefähr 1:30h und somit waren die 1:40h in Reichweite. Also biss ich die Zähne zusammen und lief die letzten 2 Kilometer mein Tempo weiter. Kurz vor dem Ziel klatsche ich zwei Zuschauer ab und dann sah ich im Zielbereich die Uhr. Unter 1:40h, meine persönliche Bestleistung. Da die Zeit beim Start erst genommen wurde, als ich die Startlinie überquert hatte, war es schließlich eine Zeit von 1:38:52h. Damit hatte ich meinen Rekord um mehr als 3 Minuten verbessert. Im Ziel war ich also überglücklich.

Andreas Kohlhund, der für mich, wie die letzten Jahre auch, mein Richtwert war, war fast 2 Minuten schneller. Es wird daher schwer, dieses Jahr in der Endwertung vor ihm zu landen. Die meiste Zeit hatte ich mit Paul Hopp einen Weilheimer Läufer hinter mir, mit dem ich dieses Jahr bei den Wettkämpfen viel rede. Er wollte eigentlich um die 1:45h laufen, aber nachdem er sich an mich rangehängt hatte, kam er nur einige Sekunden nach mir ins Ziel. Er war aber ein angenehmer Läufer, denn ich habe ihn beim Laufen nicht bemerkt. Manche röcheln, schnaufen oder machen sonstige Geräusche, aber er war ruhig, so dass es mich nicht gestört hatte, dass er hinter mir lief.

Der nächste Lauf ist Ende Juni und diesmal ist es der Blomberg-Lauf. Ich habe mir überlegt, 2 Wochen vorher dorthin zu fahren und einmal als Training hochzulaufen. Die Strecke kenne ich ja, aber ein Berglauf ist doch gutes Training.

Sonntag, 21. Mai 2017

Rezension zu Theresa Prammer „Mörderische Wahrheiten“

Ich habe mir vorgenommen, wieder mehr Romane zu lesen. Während ich "Der unbekannte Planet" schreibe, habe ich immer noch das Gefühl, dass ich eher ein Sachbuch schreibe. Und es soll ja kein Sachbuch werden. Um also in die Romansprache zu kommen, muss ich mehr Romane lesen. Das Buch hat mir Herr Gattner aus der Buchhandlung Gattner in Murnau empfohlen. Ich habe da nach einem Buch einer noch nicht so bekannten Autorin gefragt. Bücher von Self-Publishern hat er nicht, aber ich werde da weiter nach unbekannten deutschen Autoren und Autorinnen schauen. Natürlich muss ich auch Rezensionen für Romane erst wieder üben.

Guter Krimi mit Schwächen

Das Buch wurde mir vom Buchhändler meines Vertrauens empfohlen und ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Ich habe schon länger keinen Krimi gelesen, was ein Vor- oder ein Nachteil sein kann.

Weder im Klappentext noch in der Frontispizseite war ersichtlich, dass es schon ein Buch mit der Ermittlerin gab. Im Text wurde dann immer wieder Bezug auf die Geschichte dieses Romanes genommen, was mich häufig störte. Hätte ich gewusst, dass es schon ein Band gibt, hätte ich dieses wohl vorher gelesen. So blieb leider manches unklar. Gerade am Anfang wird man als "Quereinsteiger" von den Infos erschlagen, die im Vorgängerbuch erläutert worden waren.

Mit der Ermittlerin selbst konnte ich mich auch nicht anfreunden. Sie war keine Person, mit der ich mich identifizieren konnte. Ihre Vorgeschichte wurde zwar deutlich erklärt und auch immer wieder direkten Bezug darauf genommen, dennoch kam sie mir nicht super sympathisch rüber. Auch von ihrem Beruf als Kaufhausdetektivin erfuhr man gar nichts. Er wurde zwar ab und zu erwähnt, aber nur nebenbei. Teilweise fand ich es auch unrealistisch, wie die Protagonistin in die Polizeiarbeit eingreifen konnte.

Auch die Anzahl der Nebenfiguren war verwirrend. Teilweise hielten sich so viele Figuren in der Wohnung von Carlotta Fiore, der Protagonistin, auf, dass ich nicht wusste, wer jetzt genau wer war. Nach dem Durchlesen des Buches bin ich der Meinung, dass man 1-2 Personen hätte streichen können.

Der Schreibstil ist dagegen sehr gut. Ich konnte das Buch flüssig lesen, es gab nichts, was meinen Lesefluss behinderte. Ich hätte mir nur gewünscht, dass etwas mehr "Wienerisch" durchgekommen wäre. Der Dialekt eines Amerikaners wird versucht darzustellen, die anderen sprechen aber alle hochdeutsch. Da hätte ich lieber etwas mehr "Schmäh" gehabt.
Die Geschichte des Buches ist sehr spannend, sehr gut gelungen fand ich die Einschübe zu den Morden. Das Ende hat mich Überrascht, aber es passte zu der Geschichte.

Ich habe bei der Bewertung lange geschwankt, vergebe jetzt nur 3 Sterne. Für 4 Sterne gab es einfach zu viele Negativpunkte, die gestört haben.

Auch wenn ich nur 3 Sterne vergeben habe, werde ich wohl auch den dritten Teil lesen. Vielleicht fällt er mir leichter, da ich den zweiten Teil kenne. Den Ersten werde ich nicht mehr lesen, da die Verbindung zum zweiten Teil zu groß ist und ich schon zu viel weiß.

Mit "Unstern" von Katrin Ils bin ich gestern fertig geworden. Da wird es nächste Woche die Rezension geben. Heute Mittag in der kurzen Mittagspause habe ich mit "Angst für Deutschland" von Melanie Amann angefangen, ein Buch über die AfD.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension zu Fritz Gesing „Kreativ schreiben“

Nun bin ich auch mit dem dritten Schreibratgeber fertig und für die Rezension habe ich wieder über zwei Woche gebraucht. Es ist nicht ganz einfach eine zu schreiben, wenn man innerhalb kürzester Zeit drei Schreibratgeber gelesen hat und alle rezensieren möchte. Ich probiere es dennoch.

Sehr umfangreicher Schreibratgeber

Das Buch von Fritz Gesing war mein dritter Schreibratgeber und der Ausführlichste. Auf 449 Seiten schreibt er alles, was man in der Theorie zum Schreiben benötigt. Es gibt einen kleinen Überblick über die Arten von Literatur. Und natürlich Kapitel unter anderem über Figuren, Plots, Erzähler und Erzählperspektiven, Setting und Sprache. Den Abschluss bilden Kapitel über das Überarbeiten, Bestseller und verschiedene Übungen. 

Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Man merkt, dass der Autor einer älteren Generation angehört, als die beiden Autoren, von denen ich Schreibratgeber gelesen habe. Er hat viele Beispiele von Büchern, die heute wohl nicht mehr so viel gelesen werden. Welcher junge Mensch liest Thomas Mann oder Max Frisch? Allerdings sind auch einige „moderne“ Autoren dabei, wie Dan Brown, Stephen King oder Joanne K. Rowling. Man muss die Bücher allerdings nicht gelesen haben, da Fritz Gesing die Beispiele sehr gut erläutert. 

Fritz Gesing gibt in dem Buch keine konkreten Ratschläge, wie man ein Buch schreiben sollte, da jeder Autor unterschiedlich ist. Die einen schreiben 3 Stunden am Tag, die anderen 10. Einige in der Früh, andere am Abend. Die Themen von Büchern sind auch zu verschieden, um konkrete Ratschläge zu geben. Daher verzichtet Fritz Gesing auf solche direkten Tipps.

Ich habe schon zwei Bücher geschrieben und sitze derzeit über zwei weitere Manuskripte. Während ich den Ratgeber gelesen habe, sind mir immer wieder Dinge eingefallen, die ich bei meinen Büchern verbessern kann. Ob das Buch jemandem hilft, der noch nichts geschrieben hat, bin ich mir nicht sicher. Ich bin der Meinung, man sollte plotten und anfangen zu schreiben und erst dann den Ratgeber lesen. Dadurch wird manches klarer. 

Wer noch kein Vollblutautor ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Von mir gibt es daher 5 Sterne, da ich kein Negativpunkt feststellen konnte.

Das war es jetzt für mich mit Schreibratgebern. Ich werde meine Manuskripte weiterschreiben, möchte aber parallel ein Roman pro Monat lesen, um von Kollegen zu lernen. Den ersten Roman habe ich durchgelesen, da wird auch demnächst eine Rezension folgen. Das nächste Buch habe ich heute angefangen: „Unstern“ von Katrin Ils.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Zweiter Lauf der Oberland-Challenge 2017

Am Samstag war der zweite Lauf der Oberland-Challenge und diesmal gibt es früher einen Bericht. Wieder einmal waren die 10km in Geretsried zu laufen. Die Strecke war unverändert und ist eigentlich gut zu Laufen. Vor Jahren ging es einmal durch die „Innenstadt“, aber nun immer die Runden durch Wohngebiete und am Isardamm entlang. Letztes Jahr bin ich knapp unter 44 Minuten gelaufen, diesmal peilte ich wieder 45 Minuten an. In den ersten drei Monaten bin ich nur sonntags 18km gelaufen und das ist einfach zu wenig. Seit Ostern laufe ich auch unter der Woche einmal und manchmal am Wochenende zweimal. Da geht mir gerade eine Idee durch den Kopf, die ich natürlich noch mit meiner Lebensgefährtin besprechen muss. Die letzten Tage war ja nicht das super Wetter, aber wie immer war es an dem Tag wieder schön. Die 20 Grad und Sonnenschein merkt man doch, gerade wenn sich mal kurz Wolken davorschieben und es für einen Moment kühler wird. 

Direkt nach dem Start hatte ich leider einige sehr langsame Läufer vor mir. Ich verstehe nicht, warum die sich immer so weit vorne hinstellen? Denken die, dass sie so schnell sind? Oder machen die das mit Absicht, um die anderen zu ärgern? Oder verstehen die nicht, dass sie die schnelleren aufhalten? Ich stelle mich ja auch nicht ganz vorne hin.

So musste ich erst einmal einige überholen und lief den ersten Kilometer in 4:09 Minuten. Danach fand ich eine kleine Gruppe und auch mein „Konkurrent“ war mit dabei. In Runde 3 lief er mir schließlich davon, auch wenn ich ihn die ganze Zeit noch im Blick hatte. Im Ziel war er 40 Sekunden schneller als ich. Ich habe etwas mehr als 44 Minuten gebraucht, wobei ich nicht ganz weiß, ob ich damit zufrieden sein soll, oder nicht. Insgeheim habe ich mir mehr erhofft, aber irgendwie ging nicht mehr. 

Derzeit halte ich mein Gewicht und eigentlich soll es doch gerne noch weiter runtergehen. Mit paar Kilos weniger, würde mir das Laufen sicherlich leichter fallen. Am 20. Mai ist schon der nächste Wettkampf. Es ist der Halbmarathon am Schliersee, der zum ersten Mal in der ROC-Wertung ist. Ich bin den auch noch nie gelaufen, das wird sicherlich interessant. Da ich ja im Training 18km laufe, sollte ein Halbmarathon kein Problem sein. Ich muss nur meine Kraft gescheit einteilen. Heute war ich auch wieder laufen, zwar nur 8km, aber unter der Woche schaffe ich zeitlich nicht mehr.

Montag, 1. Mai 2017

Erster Lauf der Oberland-Challenge 2017

Dieses Mal bin ich mit dem Bericht etwas spät dran, aber das CampNaNoWirMo hat mich etwas aufgehalten. Dazu wird auch noch ein Bericht kommen. 

Am vorletzten Samstag, den 22. April, war der erste Lauf der diesjährigen Raiffeisenbank Oberland-Challenge (ROC). Wie üblich war es der Waldlauf in Schaftlach. Die Strecke war mir wohl bekannt und ich habe sogar fast ohne Navi hingefunden. Die Laufstrecke hatte sich nicht verändert, war aber noch matschiger als letztes Jahr. Unter den Bäumen lag noch Schnee und die Wege im Wald waren etwas rutschig. Durch den starken Wind war es etwas frisch, anderseits war es im Wald, wo es windstill war, warm. Ich entschied mich also für die kurze Hose und ein langes Lauftrikot unter dem Kurzen. 

Dieses Jahr habe ich die Anmeldung etwas verschlafen und habe dieses Jahr die Laufnummer 10. Die Zahl ist aber auch in Ordnung. Vor dem Lauf habe ich mir die Startnummer und das neue Lauftrikot abgeholt. 

Ich stellte mich ungefähr in meine übliche Position, hatte dann aber doch gleich nach dem Start langsame Läufer vor mir, die ich erst überholen musste. Auf der langen Strecke am Bahngleis entlang riss die Gruppe auf und es entstand vor mir eine kleine Lücke. Die konnte ich auch nicht mehr schließen und lief daher relativ alleine. Leider bin ich etwas zu schnell gestartet, auf dem Matsch häufig weggerutscht und so kam ich die Steigung nicht so gut hoch wie letztes Jahr. Auch auf der Geraden Richtung Ziel hatte ich nichts mehr zuzusetzen. So wurde ich von meinem „ärgsten“ Konkurrenten überholt und verlor 20 Sekunden auf ihn. Auch weitere Läufer überholten mich. Ich war 3 Sekunden schneller als letztes Jahr, habe diesmal einfach zu schnell angefangen.

Mein Konkurrent, an den ich mich 2016 gehalten habe, ist dieses Jahr wohl fit aus dem Winter gekommen. Letztes Jahr war ich in den letzten Läufen immer schneller als er, diesmal kann ich mich wohl wieder nach ihm richten. Am Samstag, den 6. Mai, ist der nächste Lauf, wieder in Geretsried die 10 km. Letztes Jahr habe ich etwas mehr als 43 Minuten gebraucht, hatte aber auch die Läuferin vor mir, die mich 3 Runden gezogen hat. Diesmal muss ich schauen, an wen ich mich ranhänge.

Freitag, 28. April 2017

Zwischenstand vom #CampNaNoWriMo

Jetzt, kurz vor dem Ende, möchte ich einen schnellen Zwischenstand abgeben. Das Camp hat sehr gut für mich begonnen. Die Geschichte war geplottet und alles vorbereitet. Die ersten Tage liefen sehr gut und ich hatte geplant 50.000 Wörter zu schreiben. Dafür hätte ich 1667 Wörter am Tag schreiben müssen, was ich nicht ganz geschafft habe. Ich war aber in Reichweite, so dass mir mehrere gute Tage geholfen hätten. Nach 16000 Wörtern und 50 Seiten bin ich aber auf ein Problem gestoßen. 

Ich habe das Buch in einer ersten Rohfassung schon geschrieben gehabt, wollte es nun aber fast komplett umschreiben. Unter anderem wollte ich die Gegend, in der die Geschichte spielt, vergrößert. Als markante Punkte hatte ich drei Gebirge, die in der ersten Fassung einige Tagesmärsche auseinanderlagen. Für die neue Version wollte ich die Gebirge sozusagen auseinanderziehen und der Marsch von West nach Ost hätte drei bis vier Wochen gedauert. Durch diese Vergrößerung des Gebietes kam aber zu viel Leerlauf in die Geschichte und ich war schon zeitlich fast im Winter angelangt. Der Herbst fiel fast komplett weg und dies hätte die Geschichte zu stark verändert. Ich hätte es zwar noch weiter entzerren können, aber es hätte noch mehr Spannungsverlust gebracht.

Also habe ich nach zwei Wochen den Entschluss gefasst, wieder von vorne zu beginnen und die Geschichte erneut umzuschreiben. Mein Ziel für das #CampNaNoWriMo habe ich dann auf 25.000 Wörter gesetzt, hatte natürlich auch weniger Tage zur Verfügung. Entgegen meiner ursprünglichen Planung hatte ich die Abende auch weniger Zeit und so hänge ich momentan hoffnungslos hinter. Ich habe auch gemerkt, dass ich abends nicht gut schreiben kann, wenn der Tag anstrengend war. Und dies war im April leider auch sehr häufig der Fall. Für den nächsten Schreibmonat muss ich mir etwas überlegen.

Den Beitrag wollte ich auch schon vor einigen Tagen veröffentlichen, aber diesmal spinnt der wordpress.com-client. Da gab es ein Update und seitdem geht gar nichts mehr. Wenn ich Zeit und Lust habe, werde ich mich damit auch noch beschäftigen müssen.

Freitag, 31. März 2017

Teilnahme am #CampNaNoWriMo

Bei der Aktion #wirsindtraumfänger von Annika Bühnemann habe ich zwar begonnen und die ersten Tage brav Fotos bei Twitter und Instagram gepostet, aber nach einigen Tagen bemerkt, dass dies doch nichts für mich ist. Ich habe es auch zeitlich nicht geschafft, die gewünschten Fotos zu machen und so habe ich für mich diese Aktion einschlafen lassen.
Nun wartet aber das nächste. Am Samstag, den 1. April, fängt das CampNaNoWriMo an und diesmal werde ich daran teilnehmen. Für „Der unbekannte Planet“ habe ich schon die Vorbereitungen getroffen und hätte schon früher beginnen können. Nun nutze ich aber den National Novel Writing Month, um mit Nachdruck und Disziplin am Roman zu arbeiten. Das Projekt ist sowohl beim Camp als auch im Papyrus angelegt. Im Papyrus steht das Grundgerüst und am Samstag werde ich abends die ersten Worte schreiben. Ob ich an den Wochenenden auch meine Mittagspausen zum Schreiben nutzen werde, weiß ich noch nicht. Derzeit lese ich Kreativ schreiben von Fritz Gesing und dabei kommen mir auch einige gute Ideen für meine Geschichte. Darauf verzichten möchte ich eigentlich nicht, allerdings muss im April das Schreiben im Vordergrund stehen. Meine Eltern kommen über Ostern, da werden mir also auch einige Stunden fehlen. Dennoch hoffe ich, die 50.000-Wortgrenze erreichen zu können. Bis jetzt habe ich nie auf die Wortzahlen geachtet, weiß also nicht, wie viele ich an einem Tag oder einem Monat schreiben kann. Ich habe ja „Der unbekannte Planet“ schon einmal geschrieben, habe alles vorbereitet und so gehe ich davon aus, dass ich einiges schaffen werde. Das Buch soll nach 50.000 Wörtern nicht zu Ende sein, aber mehr schaffe ich in einem Monat sicherlich nicht.
Beim Camp gibt es auch die Möglichkeiten in sogenannten „Cabins“ also Schreibgruppen teilzunehmen. Bei Twitter habe ich zwar gesehen, dass einige Autoren, denen ich folge, daran teilnehme, aber wenn ich nach ihnen in der Timeline gesucht habe, habe ich sie nicht mehr gefunden. Also habe ich mich in eine zufällige „Cabin“ losen lassen. Dort kenne ich natürlich niemanden und ob sich interessante Gespräche entwickeln bleibt abzuwarten. Für mich ist es der erste NaNoWriMo und je nachdem, wie er verläuft, werde ich auch im November daran teilnehmen.
Mögen die Spiele beginnen!

Dienstag, 28. März 2017

Landtagswahl im Saarland

Die erste Landtagswahl des Jahres ist vorbei und sie war als richtungsweisend bezeichnet worden. Sollte es der Anfang vom Ende von Merkel sein? Wird Schulz der nächste Kanzler? Die restlichen Parteien kamen für mich als Bayer in der Berichterstattung kaum vor, es ging nur um CDU und SPD. Vielleicht war dies im Saarland anders. Das Wahlergebnis war teilweise überraschend.
Die CDU hat über 5% an Stimmen dazugewonnen und gegenüber allen Umfragen zugelegt. Ob es für die CDU bei Wahlen einen Merkel-Malus gibt, kann nach dieser Wahl zumindest nicht positiv beantwortet werden. Die SPD hat gegenüber 2012 sogar verloren und der Schulz-Effekt war verpufft. In den Umfragen hatte sie aufgeholt, sie konnte dies aber am Sonntag nicht bestätigen. Ein großer Verlierer war die Linke und dies im Stammland von Lafontaine. Mehr als 3% hat sie verloren und auch bei den anderen Wahlen sieht es nicht gut aus. Stellt sich die Frage, warum eine Linke-Partei in Deutschland nicht punkten kann. Anscheinend haben die Bürger mit der wachsenden Ungleichheit noch kein Problem.
Die AfD gewann 6% und dies ist weniger, als man vor einigen Wochen noch erwartet hatte. Die Zeiten der zweistelligen Prozentzahlen sind eventuell vorbei. Die Flüchtlingskrise ist nicht mehr das beherrschende Thema, da die Bundesrepublik noch nicht zusammengebrochen ist und sich die einfallenden Horden noch zurückhalten. Weitere Themen bietet die AfD derzeit nicht wirklich.
Die Grünen sind aus dem Landtag herausgefallen. Auch ihre Themen bewegen die Wähler derzeit nicht oder werden von anderen Parteien abgedeckt. Die Grünen müssen aufpassen, dass sie präsent bleiben. Die FDP konnte zwar dazugewinnen, bleibt aber außen vor. Die Gewinne waren zu gering, um die 5%-Hürde zu schaffen. Größter Verlierer sind die Piraten, die bald aus der erwähnenswerten Parteienlandschaft verschwinden werden. Die Verluste waren zu erwarten. Die Piraten haben sich in den letzten Jahren selbst zerfleischt, ihre Themen geändert und taugen nicht einmal mehr zur Protestwahl. Alle anderen Parteien fallen unter fernen liefen.
Es wird im Saarland auf eine große Koalition herauslaufen. Die anderen Parteien sind als Koalitionspartner zu schwach. Dies ist eventuell schon ein Fingerzeig für die Bundestagswahl im September. Die Oppositionsparteien können sich nicht positionieren, da sich die CDU und die SPD trotz einer Koalition diametral bekämpfen können. Mit Martin Schulz hat die SPD einen guten Gegenspieler gegen Merkel finden können. Gabriel hätte dies sicherlich nicht so machen können.
Die kleinen Parteien sind in den letzten 4 Jahren kaum zum Zuge gekommen. Zu groß war die Übermacht der beiden Volksparteien. Die AfD ist wieder am Abrutschen und eine andere Protestpartei zeigt sich nicht. Sollten CDU und SPD keine Fehler machen, werden die Oppositionsparteien weiter abrutschen. Auch frühere Wahlverhalten wie Erststimme CDU, Zweitstimme FDP wird es nicht geben, da keiner garantieren kann, dass es für die FDP reicht. Und auch die Grünen sind nicht sicher im Bundestag. Aufgrund des Wahlverhaltens der Deutschen sehe ich auch für noch kleinere Parteien schwarz. Auch wenn ich die ÖDP natürlich gerne im Bundestag sehen würde.

Samstag, 18. März 2017

Nächste Aktion: #SCHREIBDICHGLÜCKLICH

Ich weiß nicht mehr, wie ich diese Aktion gefunden habe. Wahrscheinlich aber über irgendeinen Twitterbeitrag. Bei dieser Aktion geht es darum, einen Brief an eine andere angemeldete Person zu schreiben:
Mit der Aktion #Schreibdichglücklich wollen wir Menschen wieder zum Briefeschreiben bringen: Zeit nehmen für einen Brief, die eigene Handschrift mal wieder nutzen, Gedanken, Ideen und Geschichten weiterschicken und dadurch wieder zu erkennen, wie viel Freude das "Spielen" mit dem geschriebenen Wort machen - und wie viel es bewirken kann.
Ich bin ja eine treulose Tomate, was solche Brief- und Email-Freundschaften angeht. Das können einige bestätigen. Ich bin wohl nicht der Typ, um Small-Talk per Email zu betreiben. Bei Briefen hat man ja mehr Zeit, um zu antworten und vielleicht ist das eher etwas für mich. Ich habe mich im Februar angemeldet und Ende Februar auch die Adresse erhalten, an die mein Brief gehen sollte. Anfang März formulierte ich den Brief aus und schrieb den ersten Versuch mit einem Kugelschreiber. Bei meiner Schrift sah das nicht wirklich hübsch aus. Also habe ich mir doch einen Tintenfüller gekauft und schrieb erneut den Brief. Diesmal war es sogar leserlich. Zumindest für meine Augen.
Den Briefumschlag gestaltete ich auch noch hübsch, denn die Empfängerin sollte sich ja darüber freuen. Am Dienstag in der Früh habe ich den Brief eingeworfen, er sollte daher am Mittwoch eingetroffen sein. Ich habe meinen Brief schon eine Woche vorher erhalten. Da der Weltglückstag erst am Montag, den 20. März ist, habe ich ihn natürlich noch nicht geöffnet. Er liegt vor meinem Monitor und ein wenig bin ich gespannt, was drinsteht. Am Montag werde ich ihn öffnen und auch Fotos oder ein Video davon an die Initiatoren schicken. Ich schreibe daher schon heute, denn der Montag gehört den Initiatoren der Aktion.