Montag, 27. Februar 2017

Ich bin jetzt in der ÖDP

Wie ich es ja schon häufiger geschrieben habe, bin ich schon sehr lange politisch und geschichtlich interessiert. 2010 bin ich in die CSU eingetreten, allerdings habe ich die Partei Ende 2011 schon wieder verlassen. In München gab und gibt es die Bezirksausschüsse, aber ich habe es nie geschafft, zu einen von diesen Veranstaltungen zu gehen. Daher bin ich in die CSU eingetreten, um mehr politisch aktiv zu werden. In diesen zwei Jahren habe ich aber die Lust an der CSU verloren. Zum einen haben sich damals Söder und Dobrindt gegenüber dem damaligen Koalitionspartner, der FDP, so verhalten, dass ich mich als erzogener Mensch nur schämen konnte. Auch die Veranstaltungen konnten mich nicht überzeugen und die Texte im Bayernkurier fand ich nur peinlich. 20 Jahre nach der Wende immer noch von der SED zu schreiben, war einfach nur traurig. Daher bin ich wieder ausgetreten.
Das Interesse an der Politik habe ich nie verloren und immer mal wieder nach einen neuen Partei Ausschau gehalten. Die Piraten wären eventuell interessant geworden, aber nach der Wahl in Partei waren sie für mich unwählbar. Wie sie den Oberbürgermeister empfangen haben, ließ jeglichen Anstand vermissen. Egal was man von Wowereit gehalten hat, aber wenn der Oberbürgermeister mich besucht, stehe ich auf, um ihm die Hand zu reichen. Auf den Fotos sah es teilweise so aus, als wären die Piraten so nett gewesen, ihm eine Audienz zu gewähren.
Bei allen Wahlen, auch wenn ich nicht von ihnen betroffen war, nutzte ich den Wahl-O-Mat und blieb dann bei der ÖDP hängen. Natürlich informierte ich mich über deren Programm und mein Vorteil war auch, dass sie in Bayern gute Strukturen haben. Aus zeitlichen Gründen, neben der Arbeit habe ich ja auch eine Familie und schreibe Bücher, habe ich nie einen Mitgliedsantrag gestellt. Nach dem Aufstieg der AfD, Brexit, dem Wahlsieg von Trump und den Entwicklungen in Ungarn, Polen und Frankreich war mir aber klar, dass man sich in der Politik engagieren sollte. Auch getreu dem Motto der Ärzte: „Deine Schuld“. Und es kam für mich nur die ÖDP in Frage.
Also füllte ich doch den Mitgliedsantrag aus und schickte ihn ab. Nur wenig später trudelten die ersten Mails ein, auch von der Schriftführerin meines Wahlkreises. So schnell hatte ich es nicht erwartet. Am selben Tag, an dem auch das Infomaterial mit Mitgliedsausweis eintraf, fand auch eine Telefonkonferenz mit dem Vorstand statt. 16 neue Mitglieder waren dabei. Das ist auch ein Vorteil einer kleineren Partei, dass der Weg zum Vorstand kurz ist.
Heute habe ich auch den Neumitgliederfragebogen per Post verschickt und mich gestern noch an den Vorsitzenden des Bundesarbeitskreises Demokratie, Außen- und Europapolitik gewendet. Ich möchte mich aktiv bei der ÖDP beteiligen und da ist der Arbeitskreis sicherlich für mich am Interessantesten.
Ich werde also ab jetzt häufiger über die ÖDP schreiben, aber natürlich keine Internas. Es wäre auch schön, wenn weitere Menschen in die Partei eintreten. Oder sich zumindest andere Parteiprogramme anschauen, als nur von den großen Parteien. Es ist besser nicht das kleinere Übel zu wählen, sondern wirklich die Partei, die einem am besten gefällt. Keine Stimme ist verschenkt.

Samstag, 25. Februar 2017

Neues Recherchematerial

Am Dienstag war ich mal wieder in München gewesen, habe die Zeit genutzt, um im Notizbuch herumzukritzeln und mich schließlich entschieden neue Bücher zu kaufen. Am Hugendubel am Stacchus bin ich vorbeigelaufen, da ich mir gesagt habe, dass mein SuB schon groß genug ist. Beim Kaffeetrinken und Kuchenessen im Piemonte, da bin ich immer wenn ich in München bin, habe ich beim „Brainstormen“ für „Der unbekannte Planet“ doch meine Kauflust nicht unterdrücken können.
Also bin ich über die Isar zur Buchhandlung am Gasteig marschiert und habe mich dort beraten lassen. Mit vier Büchern bin ich schließlich wieder rausgegangen. Das erste Buch: „Tagebuch der Menschheit“ von Carl van Schaik und Kai Michel möchte ich zur Recherche für „Der unbekannte Planet“ nutzen. Die anderen drei, die die hilfsbereite Verkäuferin herausgesucht hatte, möchte ich durchlesen, um meinen Schreibstil für „Der Franzose“ anzupassen. Die drei Bücher spielen alle kurz vor oder während des Ersten Weltkrieges.
  • Oskar Maria Graf – Wir sind Gefangene
  • Lena Christ – Erinnerungen einer Überflüssigen
  • Joseph Roth – Radetzkymarsch
Nun muss ich schauen, wann ich die Bücher lese. Ich stecke immer noch im Zwiespalt, wie ich mit meinen Büchern weitermache. In der heutigen Mittagspause bin ich auf die Idee gekommen, „Der unbekannte Planet“ vorzubereiten, aber dann die Rohfassung von „Der Franzose“ zu beenden. Danach fange ich erst mit „Der unbekannte Planet“ an und werde somit bei beiden etwas Pause machen, um Abstand zu gewinnen. Das werde ich mir morgen bei meiner sonntäglichen Joggingrunde durch den Kopf gehen zu lassen.


Freitag, 24. Februar 2017

Vorbereitungen für „Der unbekannte Planet“ laufen

Ich bin gerade dabei einen Autorenfehler zu machen, vor dem überall gewarnt wird: Beende ein Buch und fange erst dann ein weiteres an.
Bei „Der Franzose“ habe ich das Ende im Kopf, muss es nur noch ausformulieren und schreiben und dann wäre die Rohfassung fertig. Für die erste Überarbeitung habe ich auch schon einige Dinge notiert, die auf alle Fälle ins Buch müssen. Dank der beiden Schreibratgeber („Romane schreiben“ und „Ein Buch schreiben“) sind mir noch einige Ideen gekommen. Allerdings habe ich beim Schreiben momentan das Problem, dass ich meinen Kopf nicht frei bekomme.
Meine Gedanken kreisen derzeit um „Der unbekannte Planet“ und ich spüre diesen inneren Drang, das Buch wieder anzufangen. Ich habe schon in Papyrus das Projekt angelegt, die Charaktere benannt und teilweise den Charakterbogen ausgefüllt.

Im ToDo habe ich den groben Plot schon geschrieben, da werde ich aber noch weitere Dinge einfügen und dann schließlich zu einer Outline erweitern, (Wie Robert Bach es in seinem Buch beschrieben hat (S164)).

Auf dem Denkbrett habe ich viele Notizen geschrieben, die ich nun noch ergänzen werde, denn beim Lesen der beiden Schreibratgeber sind mir auch für „Der unbekannte Planet“ wieder viele Ideen eingefallen.

Da hat sich das eine Notizbuch schon rentiert.

Auch das „Arbeitsbuch für Schriftsteller“ von Tanja Hanika habe ich mir schon vorgenommen und nutze dies zur Vorbereitung.

Auch einige Karten habe ich schon erstellt, auch wenn ich diese vielleicht erneut neuerstellen werde.

Nun bin ich am Überlegen. Soll ich mit „Der unbekannte Planet“ anfangen? Zwar habe ich für „Der Franzose“ auch noch genug Ideen, aber irgendwie ist der Roman im Kopf nach hinten gerutscht. Anderseits kann es dann natürlich dauern bis ich an dem Buch weiterschreibe. Dennoch hat es wenig Sinn vor dem Dokument zu sitzen und dabei an das andere Buch zu denken….

Montag, 20. Februar 2017

Rezension zu „Ein Buch schreiben“ von Robert Bach

Gleich nach dem Buch von Boris Maggioni habe ich den nächsten Schreibratgeber angefangen und habe für ihn nicht ganz 2 Wochen gebraucht. Aber das Schreiben der Rezension hat länger gedauert. Ich wollte die Rezension von der anderen abgrenzen, aber irgendwie habe ich es im Kopf immer vermischt. Natürlich kann man vieles übernehmen, aber eine Kopie der ersten Rezension sollte es nicht sein. Dennoch ist sie nun hier.
Viele kurze, knackige Tipps
Als Einstieg ins Schreiben ist dieser Ratgeber gut geeignet. Auf 248 Seiten gibt es viele Tipps mit Beispielen und Übungen. Sehr angetan war ich von den kurzen Zusammenfassungen hinter vielen Tipps. Soweit ich es beurteilen kann, wird jedes Thema angesprochen. Der Autor schweift nicht um die Themen herum, sondern kommt direkt zum Punkt und schreibt nur das notwendigste. Durch seinen angenehmen Schreibstil ist das Buch sehr gut zu lesen.
Beim Lesen vom Buch kamen mir dann einige Ideen, die ich für meine beiden aktuellen Bücher nutzen kann. Ich fand das Buch sehr gut strukturiert, die Kapitel waren gut aufeinander abgestimmt. Einige Punkte, die speziell Drehbuchautoren betrafen, habe ich nur übersprungen.
Eine Sache habe ich als sehr negativ empfunden. Es gibt keine Infos über den Autor. Im Vorwort schreibt er kurz, warum er diesen Schreibratgeber geschrieben hat. Im Nachwort steht seine E-Mail-Adresse. Mehr Informationen gibt es nicht. Wer ist der Autor? Hat er andere Bücher geschrieben? Was hat er für Erfahrungen? Erfährt man alles nicht und das ist sehr schade.
Ich vergebe 4 Sterne für das Buch. Es ist sehr gut zu lesen, beinhaltet alle wichtigen Themen, aber beim Negativpunkt wollte ich schon fast zwei Sterne abziehen.
Zum Autor sei noch kurz gesagt, dass auch auf der Homepage, die er über seine E-Mail-Adresse abgibt, keine persönlichen Informationen enthalten sind. Die Homepage ist auch nicht aktuell. Es wirkt auf mich etwas seltsam. Bei anderen Themen (wie Politik, Versicherungen) würde ich sagen: Finger weg! Da es aber „nur“ ein Schreibratgeber ist, gibt es von mir halt nur Minuspunkte. Ein Buch von diesem Autor werde ich auch nicht lesen und wenn man etwas boshaft wäre, könnte man meinen, er hätte selbst nie ein Buch geschrieben.
Nach diesem Ratgeber werde ich mir erst einmal wieder ein Politikbuch zu Gemüte führen, bevor ich mir das Buch von Fritz Gesing vornehme.

Montag, 13. Februar 2017

Kartenerstellung bei inkarnate.com

Als ich mit „Der unbekannte Planet“ begonnen habe, habe ich die Karten für das Buch mit Hilfe von Inkscape und einer Anleitung aus dem Internet erstellt. (Link).

Sieht nicht überragend aus, reichte aber für mich, um den Überblick zu behalten. Gleichzeitig war aber klar, dass ich vor einer Veröffentlichung neue Karten erstellen müsste. Mit Inkscape wäre alles Handarbeit, aber mit viel Zeit, Geduld und Übung ist es sicherlich möglich, auch für mich, schöne Karten zu erstellen. Dennoch suchte ich weiterhin nach Programmen oder Webseiten, wo dies noch einfacher ginge. Letztes Jahr wurde ich dann fündig. Und zwar bei www.inkarnate.com
Die erste Karte, die ich damit erstellt habe, sah schon besser aus, allerdings nur in Farbe. Schwarz-Weiß war nichts zu erkennen. Dafür ging es deutlich schneller.
 
Nachdem ich die letzten Tage immer wieder an „Der unbekannte Planet“ denken musste und mich ja auch für die Überarbeitung entschieden habe, habe ich mir www.inkarnate.com erneut angeschaut. Es hat ein Update gegeben und so musste ich die Karte neuerstellen. Der gleiche Bildausschnitt sieht nun so aus.
Ich finde, es sieht noch besser aus. Mit Inkscape habe ich damals 8 Karten erstellt. Die werde ich nun wieder alle neuerstellen. Es wird auf alle Fälle Änderungen geben. Momentan entspricht eine Karte 22500 qkm. Da werde ich eine Karte wohl auf 4 aufteilen, um das ganze übersichtlicher zu machen. Die Schwarz-Weiß-Karten würde ich ans Ende des Buches hängen und in Farbe auf die Homepage packen. Für „Der unbekannte Planet“ werde ich sicherlich eine neue Homepage erstellen, da ich die Geschichte als Serie plane und mehrere Bände schreiben möchte. Ich bin ja noch jung…

Freitag, 10. Februar 2017

Rezension zu „Romane schreiben“ von Boris Maggioni

Mit dem Buch war ich schnell durch. Letzte Woche Mittwoch ist es gekommen, Donnerstag habe ich angefangen und Samstag war ich schon damit durch. Ich habe mir von den Schreibratgebern auch das dünnste Buch rausgesucht, um einen schnellen Einstieg zu bekommen. Für die Rezension habe ich dann auch nur wenig Zeit benötigt.
Viele nützliche Punkte und sehr gut zu lesen
Wer mit dem Schreiben anfangen möchte oder schon die ersten kleinen Schritte gemacht hat, sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen. Es ist sehr gut zu lesen, da der Autor in einer sehr lockeren Art schreibt. Es beinhaltet viele Themen, die man vor dem Schreiben unbedingt beachten sollte, wie die Charaktere, Wendepunkte, Fallhöhe und Strukturen. Die meisten Themen sind auch mit kurzen, leicht verständlichen Beispielen erklärt.
Das Buch motiviert zum Schreiben und regt extrem zum Nachdenken an. Schon beim Lesen sind mir viele Punkte für mein aktuelles Manuskript und für das Kommende eingefallen, die ich mir sofort notiert habe. Daher hat mir das Buch schon beim ersten Lesen geholfen und ich habe nur wenige Stunden gebraucht, bis ich es durchgelesen hatte. Die Art des Autors hat es mir auch leicht gemacht.
Allerdings gibt es auch einige negative Dinge, die mir aufgefallen sind. Der Autor schreibt viel von Verlagen und auch wenn das Buch von 2012 ist, gab es schon damals Autoren, die sich bewusst für Self-Publishing entschieden haben. Dieses Thema kommt in diesem Buch aber nicht vor. Die Themen sind insgesamt kurzgehalten, zu einigen hätte man sicherlich noch mehr schreiben können. Die Aufmachung vom Buch selbst ist nicht professionell. Beim Lesen ist mir ein Unterschied der Seiten (Schriftart und ähnliches) zu anderen Büchern aufgefallen, der mich zwischendurch immer wieder irritiert hat.
Von mir bekommt das Buch 4 Sterne, da ich es für den Einstieg sehr empfehlen kann. Allerdings gibt es sicherlich auch ausführlichere Schreibratgeber.
Ich werde es nun ein zweites Mal überfliegen und mir dann einen weiteren Schreibratgeber vornehmen und zwar „Ein Buch schreiben“ von Robert Bach. Dazu wird es natürlich auch eine Rezension geben, aber für das Buch werde ich bestimmt länger brauchen.

Montag, 6. Februar 2017

Rezension zu „Weltordnung“ von Henry Kissinger

Eigentlich ist mein SuB immer noch groß und füllt bald eine ganze Regalzelle. Dennoch schaue ich immer wieder nach interessanten Büchern. In der Buchhandlung Rupprecht in Murnau werde ich auch häufig fündig. Allerdings finde ich weiterhin nur am Wochenende in den Mittagspausen Zeit zum Lesen und daher dauert es, bis ich ein Buch geschafft habe. Dieses Mal habe ich mir „Weltordnung“ von Henry Kissinger vorgenommen. Bei dem Autor fällt es natürlich schwer, unvoreingenommen an die Sache ranzugehen. Ich habe es dennoch versucht.
Sehr gutes Buch, außer wenn es um die USA geht
Das neue Buch von Henry Kissinger ist klar strukturiert. Es beginnt im Europa des 17. Jahrhunderts, beim Westfälischen Frieden, der den 30jährigen Krieg beendet und eine neue Ordnung in Europa begründete. Dieses Europa wird bis zur Gegenwart beleuchtet. Auch die Islamische Weltordnung, die im 7. Jahrhundert beginnt und natürlich immer noch aktuell ist, erhält ein eigenes Kapitel, genauso wie der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die asiatischen Ordnungen mit ihren großen Staaten Japan, China und Indien werden erläutert und man erhält einen schnellen Überblick, warum die Staatsoberhäupter so gehandelt haben und handeln. Diese Kapitel nehmen circa 2/3 des Buches ein, das letzte Drittel beschreibt dann die Weltordnung der Vereinigten Staaten von Amerika. Und ab hier lässt die Qualität nach.
Über die anderen Staaten schreibt Henry Kissinger halbwegs objektiv, auch wenn es einige kleinere Bewertungen gibt. Dennoch sind diese Kapitel sehr gut geschrieben, leicht zu lesen und interessant. Wenn der Autor allerdings über die USA schreibt, muss man häufiger den Kopf schütteln und ihn fragen, ob er das ernst meint. Für ihn sind die USA das Nonplusultra der Weltgeschichte und God‘s Own Country. Dies merkt man leider im letzten Drittel ständig und er lässt leider jede Objektivität vermissen.
Ein Zitat zu George W. Bush möchte ich erwähnen:
„Aber bevor ich meine Bedenken vortrage, möchte ich hier meinen unveränderten Respekt und meine persönliche Wertschätzung für Präsident George W. Bush zum Ausdruck bringen, der Amerika mit Mut, Würde und Überzeugung durch eine unruhige Zeit führte.“
Da gibt es wahrscheinlich Millionen Menschen, die anders über diesen Präsidenten urteilen. Aber an diesem Zitat erkennt man sehr gut, dass Henry Kissinger noch immer nicht seine Politik und sein Leben ernsthaft reflektiert hat.
Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, da es angenehm zu lesen ist. Die ersten zwei Drittel sind sehr interessant und beim letzten Drittel sollte man im Hinterkopf behalten, was Henry Kissinger für ein Politiker war und ist.
Ich habe zwar noch einige ungelesene Politikbücher im Regal stehen, aber nun sind erst einmal die Schreibratgeber dran. Danach werde ich mir entweder die Bücher über Europa bzw. den Euro vornehmen, oder über die Geschichte Brasiliens oder Italiens.

Freitag, 3. Februar 2017

4 neue Bücher

Am Mittwoch sind meine bestellten Bücher gekommen:

Die Autorenwahnsinn-Challenge hat mir einen Ansporn gegeben, mir doch einmal Schreibratgeber zuzulegen. Beim Uschtrin-Verlag gab es ja vor einiger Zeit schon eine Aktion, bei der ich zugegriffen habe. Allerdings war ich da von den Büchern nicht sehr angetan. (Siehe LINK)
Nun habe ich mich doch mal wieder umgeschaut, Rezensionen gelesen und ein paar Nächte drüber geschlafen. Dann habe ich bestellt und jetzt sind sie also da
  • „Romane schreiben für Anfänger und Fortgeschrittene“ von Boris Maggioni
  • „Ein Buch schreiben“ von Robert Bach
  • „Kreativ schreiben“ von Fritz Gesing
  • „Arbeitsbuch für Schriftsteller“ von Tanja Hanika

Mit dem Buch von Boris Maggioni habe ich schon angefangen. Ich werde sicherlich nicht alle Bücher in einem Rutsch durchlesen und das Buch von Tanja Hanika fällt auch etwas aus der Reihe. Aber mit dem Buch wollte ich „Der unbekannte Planet“ noch bessern planen und gestalten. Unter diesen Büchern werden meine eigenen Bücher etwas leiden, aber dafür eigne ich mir auch Wissen an, dass mir beim Schreiben sicherlich weiterhilft. Natürlich wird es auch zu jedem Buch eine Rezension geben.
Nun mache ich mich wieder ans Lesen….

Montag, 30. Januar 2017

Überarbeitung von „Der unbekannte Planet“



Überarbeitung ist in dem Fall vielleicht untertrieben, denn es sieht so aus, als würde ich es noch einmal neu schreiben müssen. Ich habe es ja schon geschrieben (Link) und nun beim Reinschnuppern ins Manuskript sind mir sehr viele Dinge aufgefallen, die ich ändern muss. Ich habe aber gemerkt, dass ich beim Überarbeiten zu wenig ändere. Also werde ich es komplett neuschreiben. Die Gelegenheit werde ich nutzen, um mich noch intensiver mit Papyrus zu beschäftigen. Bis jetzt nutze ich es fast nur als Editor und als Hilfe für Rechtschreibfehler und Häufigkeit von Wörtern. Ich habe noch kein Projekt in Papyrus angefangen, sondern immer zuerst in Word geschrieben und dann importiert. Das möchte ich jetzt anders machen.

Die letzten Tage habe ich das Handbuch fast komplett durchgelesen, nur die Stichwörter hinten habe ich weggelassen. Ich habe nach Onlinekursen für das Programm gesucht, aber nichts gescheites gefunden. Da dachte ich mir: RTFM! Und habe das gemacht. Also werde ich „Der unbekannte Planet“ in Papyrus neuanfangen. Dazu gehört eine richtige Figuren-Datenbank, denn bis jetzt gibt es von meinen Charakteren nur Namen und Alter, aber keine Äußerlichkeiten. Erst wenn ich alles zu meinen Figuren habe, werde ich weitermachen. Eine Recherche-Datenbank werde ich auch anlegen müssen, da ich damals viel bei Wikipedia geschaut habe und es in Papyrus doch besser ablegen könnte.

Auch das Denkbrett werde ich am Anfang nutzen, um die Beziehungen aufzumalen und die Kapitel besser zu planen. Und auch die Karten werde ich neu erstellen und zwar bevor ich mit dem Schreiben anfange. Ich möchte zuerst wissen, wie es aussieht, bevor ich darüber schreibe. Zusätzlich habe ich mir noch 4 Bücher bestellt, genaueres werde ich auch demnächst Posten. Wie ich es schon Freitag geschrieben habe: Ich brauche mehr Struktur.

Freitag, 27. Januar 2017

Zwei neue Notizbücher

Bei Twitter nehme ich derzeit an der #autorenwahnsinn-Challenge teil. Dabei kam an Tag 16 auch die Frage nach den Notizbüchern. Ich habe meine lose Zettelsammlung gepostet und mir die hübschen Notizbücher der anderen Autoren angeschaut. Wenige Tage später war ich wieder in Murnau unterwegs und hab mir zwei Notizbücher gegönnt.
Das eine nutze ich für meine Blogs. Am Anfang habe ich fast jeden Tag etwas gepostet, dann nur noch ein paar Mal pro Monat und das relativ spontan. Um besser planen zu können und auch um Beiträge vorzubereiten, werde ich nun den Kalender führen. Momentan plane ich montags für http://thomasablog.net ein und mittwochs für http://der-franzose.net. Vielleicht kommt noch der Freitag dazu. Je nachdem, wie viel Lust ich auf die Blogs habe. Es steht bei mir ja zurzeit mehr das Bücherschreiben im Vordergrund.
Das zweite Notizbuch nutze ich, um den Nachfolger von „Der Franzose“ vorzubereiten. Beim Schreiben habe ich schon einige Ideen für das neue Buch und um diese nicht zu vergessen und um jetzt schon besser planen zu können, nutze ich das Notizbuch. Das fängt bei den Protagonisten an und geht über die Grundideen bis zu den einzelnen Kapiteln. Vorher habe ich Word genutzt, aber viele Ideen kommen mir auch dann, wenn ich nicht am Rechner sitze. Die habe ich mir bis jetzt auf irgendwelchen Zetteln notiert. Und auch am Wochenende in meinen Mittagspausen könnte ich meine Notizen bearbeiten. Genauso wenn ich mal wieder in München bin.
Wie man merkt, versuche ich mehr Struktur in mein Schreiben zu bringen…