Samstag, 23. September 2017

Achter Lauf der Oberland Challenge 2017

Heute war der achte Lauf der diesjährigen Raiffeisen Oberland Challenge. Ich habe mir vorgenommen, diesmal schneller einen Beitrag zu schreiben und da die Ergebnisse schon online sind, habe ich ihn fertigstellen können.

Der Lauf fand in Moosham statt und war ein 15km Crosslauf. Letztes Jahr gehörte er noch zur Extreme-Kategorie, aber dieses Jahr kam ja der Schliersee-Lauf dazu. Die Strecke wurde nicht verändert und so waren wieder 2 Runden zu absolvieren. Mittlerweile kenne ich ja die Wettkampforte und so war ich früh da und konnte mir einen schönen Parkplatz aussuchen. Im Gegensatz zum Berglauf in Gaissach aß ich diesmal nur eine Banane vor dem Einlaufen und dementsprechend war mein Bauch nicht so voll. Die Sonne schien durchgängig und daher war es mir eigentlich schon wieder zu warm. Nur im Wald war es angenehm. Nachdem letztes Jahr der Start etwas chaotisch verlief, standen dieses Jahr alle Läufer rechtzeitig im Startbereich. Ich stand sehr weit vorne, da die Startlinie sehr breit war. 

So kam ich auch gut los und lief im vorderen Drittel. Vor mir sah ich einige Läufer, die eigentlich schneller sein sollten als ich, aber dennoch hängte ich mich dran. Im ersten längeren Anstieg konnte ich zwei davon überholen und lief danach etwas alleine. Etwas weiter vorne war eine Dreiergruppe, die ich als Ansporn nahm, um nicht nachzulassen. Bei der zweiten langen Steigung konnte ich einen Läufer abhängen, der bergab mich überholt hatte. Nach der ersten Runde, also circa 7,5km war ich bei 35 Minuten. Damit war ich mehr als zufrieden, da ich eine Zeit zwischen 1:15h und 1:30h angepeilt hatte. In der zweiten Runde konnte ich beim ersten Anstieg an zwei aus der ehemaligen Dreiergruppe aufschließen, nachdem diese ihre Begleiterin ziehen lassen mussten. Eine weitere Läuferin schloss von unten auf und zu viert liefen wir ein paar hundert Meter, bis die zwei abreißen mussten. Die Läuferin überholte mich bergab und beim zweiten (vierten) Anstieg konnte ich ihr Tempo nicht mehr mitgehen.

Ich wurde von hinten allerdings auch nicht mehr überholt und lief eine Zeit von 1:11:24h. Das war zwar eine Minute langsamer als letztes Jahr, aber dennoch war ich sehr zufrieden. Ich hatte einige Läuferinnen und Läufer hinter mir gelassen, die normalerweise schneller waren als ich. In der Wertung hatte ich dennoch keine Chance, da fehlt noch so einiges auf die Schnelleren. Meine Beine merke ich noch nicht, also kann ich morgen wieder die 8km-Runde laufen. 

Am 22. Oktober ist der Lauf in Holzkirchen. Bis dahin kann ich noch etwas trainieren, auch wenn mein Kollege demnächst zwei Wochen im Urlaub ist und ich daher nicht unter der Woche trainieren kann.

Freitag, 22. September 2017

BTW17: Für die ÖDP

Liebe Leserinnen und Leser,

viele meinen, „bei dieser Wahl“ mit ihrer Stimme zwischen den aussichtsreichsten Parteien entscheiden zu müssen, um mit dem kleineren Übel das größere zu vermeiden. 

Ich bitte Euch und Eure Freunde um beide Stimmen für die ÖDP, weil durch Eure Stimmabgabe auch der politische Trend für die nächsten Jahre beeinflusst wird, also die Richtung, in die sich alle größeren Parteien orientieren werden. Leider sieht es momentan so aus, dass die antiökologisch eingestellten Parteien AfD und FDP Aufwind haben. Diesen beiden Parteien ist die Klimaproblematik egal. Beide wollen die Energiewende stoppen. Beide sind – freilich in unterschiedlicher Weise – egoistisch orientiert. Es besteht die große Gefahr, dass sich dieser Trend auf die gesamte Parteienlandschaft überträgt.

Es wäre deshalb gerade jetzt sehr wichtig, dass ökologisch und nichtegoistisch motivierte Wählerinnen und Wähler dafür sorgen, dass die ÖDP einen klaren Aufwärtstrend bekommt.

Dafür werben unsere Spitzenkandidaten der Landesliste Bayern: Bundesvorsitzende Gabi Schimmer-Göresz, MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner, Thomas Müller, Edith Lirsch und Karlheinz Binner und unsere 40 Direktkandidatinnen und -kandidaten. Beispielhaft für das Engagement unserer Spitzenkandidaten anbei ein motivierendes Interview in der Passauer Neuen Presse mit Edith Lirsch (Platz 4 der Landesliste).

Den Wahlwerbespot und die vielen aktuellen Aktivitäten der ÖDP Bayern findet Ihr hier: 
www.oedp-bayern.de

Und unsere Kandidaten und wichtigsten Ziele hier:  
https://www.oedp-bayern.de/wahlen/bundestagswahl-2017/

Ganz aktuell beteiligen wir uns auch am Volksbegehren gegen Flächenfraß:

https://www.oedp-bayern.de/index.php?id=28933


Unterstütze bitte am 24. September die einzige Partei, die glaubwürdig die politische Grundhaltung „Mensch vor Profit“ vertritt


Montag, 18. September 2017

Bundestagswahl 2017: Plädoyer für die ÖDP

Liebe Leserinnen und Leser,

wie Ihr wahrscheinlich wisst, bin ich seit Anfang des Jahres Mitglied in der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP. Unsere Partei ist bei der bevorstehenden Bundestagswahl in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremen, Saarland und Sachsen-Anhalt wählbar. Bei 95% der Bürgerinnen und Bürger steht die ÖDP auf dem Stimmzettel.

Ich kann mir vorstellen, dass Ihr Euch in der aktuellen Situation noch nicht alle entschieden habt, wo Ihr Eure beiden Kreuze bei der Wahl setzen werdet. Wie wir schon mehrfach erleben mussten, versprechen die großen Parteien ohne Ausnahme in ihren Wahlprogrammen viel, halten aber in ihrer späteren Regierungs- bzw. Oppositionsrolle davon wenig. Wir von der ÖDP sind der Meinung, dass wir endlich eine Partei wählen sollten, deren Programm nicht auf die Bundestagswahl zugeschnitten wurde, um die Wählerinnen und Wähler speziell für dieses Ereignis einzufangen. Unser Programm haben wir über viele Jahre entwickelt. Es bietet zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt an mit dem Ziel, eine lebenswerte, gerechte und friedvolle Gesellschaft begründen und fordert eine Wirtschaft, die dem Gemeinwohl dient.


Angehängt habe ich unsere „Lösungen für die Zukunft“. Dieses Faltblatt zeigt in der gebotenen Kürze die Schwerpunkte unseres anspruchsvollen Programms auf.
Wenn Ihr Euch mit unseren politischen Zielen und dem Grundsatz „Mensch vor Profit“ identifizieren könnt, dann bitte ich Euch, gebt der ÖDP mit Eurer Stimme die ihr gebührende Chance.


Ich danke Euch sehr für Eure Mitwirkung!

Samstag, 16. September 2017

Quizduell zum Zweiten

Über zwei Jahre ist es seit meinem ersten (und letzten) Beitrag über Quizduell her. Also habe ich mir gedacht, wäre es doch mal Zeit für ein Update. Ich spiele nämlich immer noch.

Mittlerweile sind es über 6400 Spiele, von denen ich 49,4% gewonnen habe. Am Anfang waren es noch 67%, dann ging es eine Weile ganz schön runter, aber seit einigen Wochen wieder leicht bergauf. Ich muss ja 7 Spiele hintereinander gewinnen, um den Wert um 0,1% zu steigern. Ist das ist nicht ganz einfach. Meine Durchschnittspunktzahl ist zwar mittlerweile auf 12,2 gestiegen, aber da ich meistens gegen Schlechtplatziere spiele, bekomme ich pro Sieg nur 1 Punkt, verliere allerdings 9 bei einer Niederlage. Daher habe ich nur 21523 und stagniere etwas. Das wirkt sich auch auf meinem Rang aus. Ich liege auf 30673 und schaffe es nicht unter die besten 30.000. 

Meine Spielgegner haben sich auch verändert. Gegen die Eine habe ich fast 1000 Spiele bestritten. Am Anfang war sie im Ranking noch unter mir, aber irgendwann hat sie mich erholt. Ich habe knapp 1/3 aller Spiele gegen sie gewonnen und zum Schluss halt 25 Punkte pro Spiel gemacht und keinen verloren bei einer Niederlage. Irgendwann hat sie meine Herausforderungen nicht mehr angenommen. Ich habe es 2-3mal versucht und sie dann in Ruhe gelassen. Wenn ich im Ranking mal deutlich besser bin, wollte ich sie mal wieder herausfordern.

Gegen die Zweiplatzierte in meiner Freundesliste spiele ich noch. Da haben wir fast 600 Spiele, wovon ich 75% gewonnen habe. Sie hat im Ranking deutlich aufgeholt, so dass ich bei einem Sieg mittlerweile 6 Punkte bekomme. Ich bin gespannt, ob und wann sie mich einholt und ob sie danach noch mit mir spielt. Die anderen in der Freundesliste sind auch irgendwann ausgestiegen. Es war auch eine mit über 500 Spielen dabei, aber da sie in der Rangliste über mir ist, hat sie irgendwann aufgehört. 

Meine Ziele sind, endlich unter die besten 30.000 zu kommen und 50% meiner Spiele zu gewinnen. Und natürlich weiterhin zu lernen.

Mittwoch, 13. September 2017

Mein Wahl-O-Mat Ergebnis

Ich hatte es ja schon vor einigen Tagen angekündigt. Kurz nachdem der Wahl-o-Mat online gegangen war, habe ich ihn durchgespielt. Einige Fragen haben mich etwas überrascht. Der politische Diskurs hat sich in den letzten Monaten doch verändert. Das Ergebnis war dagegen keine große Überraschung. Dass ich bei der ÖDP über 80% Übereinstimmung habe, habe ich erwartet. Die 82,9% bei den Grünen nicht unbedingt. Die Werte bei den anderen Parteien habe ich so ungefähr auch eingeschätzt. Vor einigen Jahren wäre das Ergebnis wohl anders ausgefallen. Die 38,2% bei der AfD finde ich immer noch zu hoch, aber vielleicht haben sei ja auch paar Punkte in ihrem Wahlprogramm, die halbwegs vernünftig sind. 

Nun habe ich wohl alle Wahlempfehlungsspielzeuge durch. Wen ich wähle, ist ja schon klar. Dennoch finde ich so etwas interessant. Schade finde ich, dass vielerorts nur auf die großen Parteien geschaut wird. SPON ist so ein Kandidat dafür. Siehe Hier und Hier. Schade das die Medien immer noch die kleinen Parteien vernachlässigen. Aber da funktionieren halt die Verbindungen….

Samstag, 9. September 2017

Siebter Lauf der Oberland Challenge 2017



Auch bei diesem Lauf habe ich etwas gebraucht, bis ich diesen Beitrag geschrieben habe. Am Samstag, dem 2. September, war der siebte Lauf der diesjährigen Challenge. In den letzten vier Wochen war ich mehr Radfahren als Laufen gewesen und fühlte mich daher nicht wirklich fit. Dennoch bin ich natürlich nach Lenggries gefahren, wo der Gaissacher Berglauf auf dem Programm stand. Wie schon letztes Jahr hatte ich etwas Mühe, den Start zu finden. Ich war dennoch als einer der ersten dort und bekam einen Parkplatz sehr weit vorne. Es regnete vor dem Start und es war etwas frisch, so dass ich mein langes Lauftrikot unter dem Kurzen anzog. Den ersten Kilometer lief ich mich warm und als ich dann meinen MP3-Player einschalten wollte, zickte dieser rum. Keine Reaktion. Also musste ich ohne Musik laufen. Den habe ich mir erst im Dezember gekauft, also wird er zurückgeschickt.

Der erste Kilometer ging noch gut, der zweite wurde schon schwerer. Danach merkte ich meine Beine, aber besonders mein Hüftgold. Nach circa 2,5 Kilometer musste ich immer mal wieder gehen und wurde nach und nach überholt. Diesmal ging nichts beim Laufen und ich brauchte knapp 32 Minuten für die 4,7 Kilometer. Damit war ich 1 ½ Minuten langsamer als letztes Jahr.  Mit dem Lauf und der Zeit war ich überhaupt nicht zufrieden. 

Im Herbst komme ich hoffentlich wieder mehr zum Laufen, auch wenn mein Kollege bald wieder für zwei Wochen im Urlaub ist. Der nächste Wettkampf ist am 23.09. in Moosham. Es sind die 15km, die letztes Jahr noch Extremlauf waren. Damals bin ich eine super Zeit gelaufen. Die werde ich dieses Jahr nicht schaffen. Im Oktober gibt es dann noch den Lauf in Holzkirchen. Ein Platz unter den ersten 3 in der Gesamtwertung ist für mich nicht mehr zu schaffen. Ich hatte am Anfang des Jahres noch die Hoffnung, ein gutes Jahr hinlegen zu können. Nun hoffe ich auf 2018. Bis dahin purzel hoffentlich noch paar Kilos. Wieso nimmt man eigentlich schneller zu als ab?

Mittwoch, 23. August 2017

Bundestagswahlkampf hat für mich begonnen

Seit Februar bin ich in der ÖDP und hatte vor, mich aktiv zu beteiligen. Die Bundestagswahl steht vor der Tür und nun fängt die Arbeit an. Letztes Wochenende war ich schon mit dabei und habe geholfen einige Plakatständer zu bekleben. Das war eine einfache Arbeit und zu zweit ging es auch sehr schnell. Nicht ganz so schön war es, die alten Plakate abzukratzen. Das war teilweise eine furchtbare Arbeit, die auch zeitaufwändiger war.

Heute war ich dann unterwegs, um einige Plakatständer aufzustellen. Es hingen von den anderen Parteien schon einige Plakate und ich habe versucht, unsere Plakate so aufzustellen, dass sie auffallen. Das ist mir auch ganz gut geglückt, hoffe ich. Wenn ich am Samstag wieder Zeit habe, werde ich versuchen, wieder zu helfen. 

Den WahlSwiper (https://movact.de/wahlswiper/) habe ich auf dem Tablet installiert und „durchgespielt“. Nicht sehr überraschend habe ich die größte Übereinstimmung mit der ÖDP. Die CDU/CSU ist ganz unten, was mich wundert. Ich dachte, die hätte sich bei den Thesen nicht festgelegt.


Bei Abgeordnetenwatch.de gibt es einen Kandidatencheck (https://kandidatencheck.abgeordnetenwatch.de/) den ich auch mal ausprobiert habe. Dort stimmte ich mit dem Kandidaten der Linken am meisten überein. Nur einen Punkt dahinter war dann Maiken Winter von der ÖDP. Alexander Dobrindt hat bei den Fragen nicht teilgenommen. Muss man als Bundestagsabgeordnet des Wahlkreises wohl nicht. Oder er ist noch mit der Maut für Ausländer beschäftigt. Vielleicht tritt er aber auch nicht an. Ich weiß es nicht. Auch die Fragen bei Abgeordnetenwatch in seinem Profil hat er nicht beantwortet. Seine Wähler interessieren ihn wahrscheinlich nicht. Oder er hat insgesamt zu keinem Thema eine Meinung.

Nun warte ich zum einen auf den Wahl-O-Mat, den ich wie immer durchspielen werde. Ich weiß zwar schon genau, welche Partei ich wählen werde, aber dennoch ist es interessant zu wissen, wie ich zu den Parteien stehe. Zum anderen warte ich aber auch, ob es noch mehr Parteiaktionen bis zur Wahl geben wird. Leider bin ich durch die Familie noch etwas gebunden, so dass ich nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen kann. 

Donnerstag, 3. August 2017

Rezension zu Harald Welzer - Wir sind die Mehrheit

Das Buch habe ich mir im Urlaub in Weißenburg gekauft. Normalerweise bin ich nicht so der Fan von so kurzen Büchern, aber diesmal habe ich zugegriffen. Das Thema hat sich interessant angehört, da ich mich selbst manchmal frage, wie man sich mehr engagieren und andere für Politik begeistern kann. Es kam allerdings Football Leaks dazwischen, aber danach habe ich mit diesem kurzen Schmöker angefangen. 

Interessante Regeln

„Menschen wie Pretzell und Seehofer, so lässt sich unschwer erkennen, fehlt jeder Anstand, ja sogar das ganz normale moralische Grundgerüst, das wir voneinander in modernen Gesellschaften erwarten.“ Dieser Satz auf der ersten Seite des Buches macht klar, worum es in diesem Buch geht. In 13 Kapiteln zeigt uns Harald Welzer den Weg in eine offene Gesellschaft, zu mehr Demokratie und Freiheit. Jedes dieser Kapitel endet mit einer Regel wie zum Beispiel: „Es ist einfacher für die Demokratie zu kämpfen, solange es sie noch gibt. Danach wird es erheblich schwieriger.“

In den Kapiteln beschreibt der Autor unter anderem den Umgang vieler Bürger mit den Flüchtlingen, zieht einen Vergleich mit den Entwicklungen in den 30er Jahren und nennt für ihn wichtige Themen wie Bildungspolitik oder Lobbyismus. Die Kapitel und Regeln sind klar verständlich und für mich ohne Probleme nachvollziehbar. Die politische Ausrichtung von Welzer wird klar, aber er kann alles belegen und erläutern.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich hatte es relativ schnell durch. Ob das Buch jetzt das Potential hat, die Welt zu verändern, wage ich zu bezweifeln. Es ist aber ein gutes Buch, um sich selbst mal Gedanken über sich und die eigene Rolle in der Gesellschaft zu machen. Wer eine offene Gesellschaft und wirkliche Demokratie möchte, sollte sich fragen, was er selbst tun kann und muss. Dieses Buch gibt dazu einige Denkanstöße.

Ich vergebe 4 Sterne. Den einen Punkt hätte es gegeben, wenn es mehr konkretere Ansätze für eine offene Gesellschaft gegeben hätte.

Auch mit dem nächsten Buch bin ich schon durch. Wieder ist es ein relativ dünnes. Da tue ich mich mit der Rezension aber schwer. Dafür liegt jetzt wieder ein dickeres auf meinem Nachtschrank. Die Einsendeaufgabe zum Studium ist schon zurück, mit dem dritten Heft bin ich auch schon weiter.

Sonntag, 30. Juli 2017

Sechster Lauf der Oberland Challenge 2017

Der Lauf ist mittlerweile schon über eine Woche her, aber ich komme erst jetzt dazu, meinen Beitrag online zu stellen. Ich habe schon die erforderlichen 5 Läufe für die Gesamtwertung der Raiffeisen Oberland Challenge zusammen, aber natürlich nehme ich auch die anderen Läufe mit. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich mich in der Gesamtwertung verbessern kann, aber die Läufe sind ganz nett und ein gutes Training ist es ja auch.

Diesmal war der Hohenburger Schloß-Lauf bei Lenggries an der Reihe. Es ist ein Cross-Lauf mit 8 km Länge und etwas mehr als 200 Höhenmetern. 2014 bin ich die lange Steigung hochgelaufen und habe über 41 Minuten gebraucht. Letztes Jahr musste ich ein Stück gehen, war aber dennoch 2 Minuten schneller. Vor dem Start heuer habe ich allerdings nicht mehr auf meine alten Zeiten geschaut, wollte so um die 40 Minuten laufen. Vor dem Start war es bewölkt, aber beim Laufen riss es dann auf und die Sonne kam raus. Den Weilheimer Läufer traf ich auch wieder und lief mich mit ihm warm. 

Mein Lauf war fast genauso wie letztes Jahr. Die kleine Runde ging gut, die Große war wieder matschig und anstrengend. Diesmal wurde ich aber von einigen überholt, als ich hochging. Auch mit der Gegensteigung hatte ich meine Probleme, dafür ging es bergab deutlich besser, so dass ich dort keine Zeit mehr auf die Läufer vor und hinter mir verlor. Mit einer Zeit von etwas mehr als 40 Minuten bin ich zufrieden, denn der lange Anstieg hat mich doch wieder überrascht. Ich vergesse jedes Mal, wie gemein der eigentlich ist.

Jetzt ist wieder Sommerpause und am 2. September geht es in Gaissach mit dem Berglauf weiter. Die Steigung liegt mir mehr, da sie gleichmäßiger und ausgebauter ist. Bis dahin werde ich hoffentlich auch mehr trainieren können, da ich demnächst Urlaub habe. Und mein Gewicht muss ich endlich reduzieren. Da geht seit Januar gar nichts. Dafür wird es mit dem Radlfahren heuer nichts, aber vielleicht kann ich da auch mal wieder einige Touren so um die 50km fahren. Es hängt davon ab, wie warm es ist. Dieses Jahr bin ich erst viermal gefahren, selbst bei den Ausfahrten dienstags war ich nicht. Nächstes Jahr greife ich wieder an.

Samstag, 22. Juli 2017

Inkompetenz und Ignoranz bei der Deutschen #Telekom

Seit 2004 habe ich meinen Telefon- und Internetanschluss bei der Telekom und obwohl er immer teurer war, als bei anderen Anbietern bin ich dort geblieben. Es lief zuverlässig, selbst die zwei Umzüge liefen problemlos, ebenso wie die Umstellung auf IP und Entertain 2013. Für einen besseren Service bin ich gerne bereit, mehr zu zahlen. Allerdings fehlt dieser Service seit 2 Wochen komplett.

Am 7. Juli, ein Freitag, hat es in der Nähe gewittert und ein Blitz ist auch im Ort eingeschlagen. Daraufhin waren alle Router in der Straße defekt. Gleich am Samstag habe ich bei der Telekom angerufen und es hieß, ein neuer Router werde am Montag verschickt. Da meine Lebensgefährtin von zu Hause arbeitet, wollten wir nicht so lange warten. Noch am Vormittag bin ich nach Weilheim gefahren und habe einen anderen Speedport gekauft. Den habe ich versucht zu konfigurieren, bin allerdings gescheitert, dass er nicht online gehen wollte. Also habe ich Samstagmittag über die Onlinediagnose mit Hilfe meines Handys ein weiteres Ticket aufgemacht. Am Abend habe ich eine SMS erhalten, dass der Techniker das Problem nicht beheben konnte, aber sich am nächsten Werktag damit beschäftigen wird. Also musste meine Lebensgefährtin in die Firma fahren, um dort zu arbeiten. Sie telefonierte am Nachmittag mit der Telekom und erhielt die Information, dass sie sich im T-Punkt einen Surf Stick abholen könnte, um zumindest von daheim arbeiten zu können.

Also fuhr ich Montagabend wieder zum T-Punkt und bekam eine SIM-Karte mit 5 GB Datenvolumen. Da ich kein altes Smartphone habe, musste ich diese SIM-Karte in mein Lumia einbauen und richtete ein Hotspot ein. Am Dienstag sah ich dann, dass mein Ticket schon wieder geschlossen war und die Telekom mir viel Spaß mit ihren Produkten wünschte. Ich steckte also alles aus, aber nichts ging. Also telefonierte meine Freundin wieder mit dem Kundendienst und es hieß, es sei eine allgemeine Störung. Dies ging so weiter bis zum Freitag. 

Am Abend schrieb ich dann eine Beschwerde über ein Kontaktformular und auch eine E-Mail. Ich erhielt am Montag eine Antwort, mit der ich nicht wirklich einverstanden war. Also antwortete ich am selben Abend und kündigte den ersten Vertrag über meine Zweitkarte. Dies postete ich auch bei Twitter und wurde von Telekom_hilft angeschrieben. Am Dienstagabend konnte ich mich dann telefonisch beim Social-Media-Mann auskotzen. Er machte eine neue Störung auf und buchte für meine Lebensgefährtin frisches Datenvolumen. 

Ich gab meine Firmenhandynummer an, um immer erreichbar zu sein. Allerdings versuchte es der Techniker am Mittwoch um 15:45 Uhr, als ich gerade eine Telefonkonferenz hatte. Am Abend rief ich gleich wieder beim Kundendienst an, konnte aber nicht durchgestellt werden. Ein Rückruf wurde mir aber versprochen. Der kam dann am Donnerstag um 17:42 Uhr. Das war der erste und einzige Rückruf von einem Techniker. Aber Anrufe um die Zeit sind auch seltsam. Anscheinend hat mein Komplettausfall nicht die höchste Prio. Im Gespräch erfuhr ich, dass zwei Dispo-Aufträge mit „.“ geschlossen worden waren. Sehr toll. Die Technikerin sagte mir aber, dass Freitag wirklich jemand vorbeikommen würde, um sich das mal anzusehen. Nach 2 Wochen Komplettausfall. Nicht schlecht. Natürlich war am Freitag niemand da. Ich habe bei der Hotline angerufen und die haben es noch einmal weitergegeben. Samstag hat niemand angerufen, also habe ich abends bei der Hotline angerufen. Laut der netten Kundendienstmitarbeitern ist für nächste Woche kein Termin frei. Ich soll dennoch am Montag gleich um 8 Uhr anrufen. Mal sehen, ob nächste Woche etwas passiert. Bei dem Drecksladen glaube ich aber nicht mehr daran. Am Dienstag habe ich vom Nachbarn erfahren, dass bei ihm gleich am Montag der Vorwoche ein Techniker gewesen sei, ihn aber nicht angetroffen hätte. Am Mittwoch, den 12. Juli, war die Störung behoben. Der hätte ja nur über die Straße gehen müssen, um auch uns zu helfen. Er hatte allerdings kein Auftrag, da ja dieser wohl geschlossen worden war.

Mir ist es auch egal, ob die zu viele Termine haben und nicht hinterherkommen. Laut Leistungsbeschreibung von Magenta Zuhause haben sie 24 Stunden, um die Störung zu beheben. Wenn sie nicht genügend Techniker haben, sollen sie halt die Leute nicht „wegrationalisieren“, sondern neu einstellen. 

Ich habe mich schon am Mittwoch umgeschaut und wenn mein Festnetz, Internet, Fernsehvertrag bei der Telekom im April ausläuft, werde ich wohl zu 1&1 wechseln. Wie die Telekom bei dieser Störung mit mir umgegangen ist, ist eine Frechheit! Ich habe die Telekom immer mit dem Verweis auf den Service empfohlen, aber damit ist es vorbei. Ab jetzt werde ich jedem, der einen Rat von mir möchte, empfehlen, von der Telekom wegzugehen. Diese Firma hat mich in diesem 2 Wochen tierisch aufgeregt. Ich bin eigentlich ein sehr geduldiger Mensch, aber diesmal ist mir die Hutschnur geplatzt. 2 Wochen Komplettausfall ist eine Verarschung!

Und was bekommt man als Entschädigung? Wahrscheinlich so einen Euro pro Tag. Und einen Anwalt braucht man sich auch nicht zu nehmen, da Fernsehen kein Grundrecht ist. Bei so einer Störung ist man leider der Gearschte und mich hat die Telekom dies deutlich spüren lassen. Auch mit meinem Handyvertrag, den ich dort seit 2014 habe, werde ich wieder wechseln. Von der Beschwerde habe ich übrigens auch nichts mehr gehört. Das wird wohl auch ausgesessen. Und schön ist auch, dass die Entstörfrist laut AGB einen Tag nach hinten verschoben wird, wenn die Telekom kurz den kleinen Finger rührt. Laut der Leistungsbeschreibung für Magenta Zuhause mit Entertain haben sie 24 Stunden Zeit. Mittlerweile sind es aber 10*24 Stunden, wenn man nur die Werktage ohne die Samstage zählt. Also: Kein Service vorhanden, keine Kundenbindung. Und eine komplette Ignoranz gegenüber Kunden mit Komplettausfall. 

Daher meine Empfehlung an alle Leser: Geht weg von der Telekom. Wir Privatmenschen sind denen doch scheißegal!