Dienstag, 28. März 2017

Landtagswahl im Saarland

Die erste Landtagswahl des Jahres ist vorbei und sie war als richtungsweisend bezeichnet worden. Sollte es der Anfang vom Ende von Merkel sein? Wird Schulz der nächste Kanzler? Die restlichen Parteien kamen für mich als Bayer in der Berichterstattung kaum vor, es ging nur um CDU und SPD. Vielleicht war dies im Saarland anders. Das Wahlergebnis war teilweise überraschend.
Die CDU hat über 5% an Stimmen dazugewonnen und gegenüber allen Umfragen zugelegt. Ob es für die CDU bei Wahlen einen Merkel-Malus gibt, kann nach dieser Wahl zumindest nicht positiv beantwortet werden. Die SPD hat gegenüber 2012 sogar verloren und der Schulz-Effekt war verpufft. In den Umfragen hatte sie aufgeholt, sie konnte dies aber am Sonntag nicht bestätigen. Ein großer Verlierer war die Linke und dies im Stammland von Lafontaine. Mehr als 3% hat sie verloren und auch bei den anderen Wahlen sieht es nicht gut aus. Stellt sich die Frage, warum eine Linke-Partei in Deutschland nicht punkten kann. Anscheinend haben die Bürger mit der wachsenden Ungleichheit noch kein Problem.
Die AfD gewann 6% und dies ist weniger, als man vor einigen Wochen noch erwartet hatte. Die Zeiten der zweistelligen Prozentzahlen sind eventuell vorbei. Die Flüchtlingskrise ist nicht mehr das beherrschende Thema, da die Bundesrepublik noch nicht zusammengebrochen ist und sich die einfallenden Horden noch zurückhalten. Weitere Themen bietet die AfD derzeit nicht wirklich.
Die Grünen sind aus dem Landtag herausgefallen. Auch ihre Themen bewegen die Wähler derzeit nicht oder werden von anderen Parteien abgedeckt. Die Grünen müssen aufpassen, dass sie präsent bleiben. Die FDP konnte zwar dazugewinnen, bleibt aber außen vor. Die Gewinne waren zu gering, um die 5%-Hürde zu schaffen. Größter Verlierer sind die Piraten, die bald aus der erwähnenswerten Parteienlandschaft verschwinden werden. Die Verluste waren zu erwarten. Die Piraten haben sich in den letzten Jahren selbst zerfleischt, ihre Themen geändert und taugen nicht einmal mehr zur Protestwahl. Alle anderen Parteien fallen unter fernen liefen.
Es wird im Saarland auf eine große Koalition herauslaufen. Die anderen Parteien sind als Koalitionspartner zu schwach. Dies ist eventuell schon ein Fingerzeig für die Bundestagswahl im September. Die Oppositionsparteien können sich nicht positionieren, da sich die CDU und die SPD trotz einer Koalition diametral bekämpfen können. Mit Martin Schulz hat die SPD einen guten Gegenspieler gegen Merkel finden können. Gabriel hätte dies sicherlich nicht so machen können.
Die kleinen Parteien sind in den letzten 4 Jahren kaum zum Zuge gekommen. Zu groß war die Übermacht der beiden Volksparteien. Die AfD ist wieder am Abrutschen und eine andere Protestpartei zeigt sich nicht. Sollten CDU und SPD keine Fehler machen, werden die Oppositionsparteien weiter abrutschen. Auch frühere Wahlverhalten wie Erststimme CDU, Zweitstimme FDP wird es nicht geben, da keiner garantieren kann, dass es für die FDP reicht. Und auch die Grünen sind nicht sicher im Bundestag. Aufgrund des Wahlverhaltens der Deutschen sehe ich auch für noch kleinere Parteien schwarz. Auch wenn ich die ÖDP natürlich gerne im Bundestag sehen würde.

Samstag, 18. März 2017

Nächste Aktion: #SCHREIBDICHGLÜCKLICH

Ich weiß nicht mehr, wie ich diese Aktion gefunden habe. Wahrscheinlich aber über irgendeinen Twitterbeitrag. Bei dieser Aktion geht es darum, einen Brief an eine andere angemeldete Person zu schreiben:
Mit der Aktion #Schreibdichglücklich wollen wir Menschen wieder zum Briefeschreiben bringen: Zeit nehmen für einen Brief, die eigene Handschrift mal wieder nutzen, Gedanken, Ideen und Geschichten weiterschicken und dadurch wieder zu erkennen, wie viel Freude das "Spielen" mit dem geschriebenen Wort machen - und wie viel es bewirken kann.
Ich bin ja eine treulose Tomate, was solche Brief- und Email-Freundschaften angeht. Das können einige bestätigen. Ich bin wohl nicht der Typ, um Small-Talk per Email zu betreiben. Bei Briefen hat man ja mehr Zeit, um zu antworten und vielleicht ist das eher etwas für mich. Ich habe mich im Februar angemeldet und Ende Februar auch die Adresse erhalten, an die mein Brief gehen sollte. Anfang März formulierte ich den Brief aus und schrieb den ersten Versuch mit einem Kugelschreiber. Bei meiner Schrift sah das nicht wirklich hübsch aus. Also habe ich mir doch einen Tintenfüller gekauft und schrieb erneut den Brief. Diesmal war es sogar leserlich. Zumindest für meine Augen.
Den Briefumschlag gestaltete ich auch noch hübsch, denn die Empfängerin sollte sich ja darüber freuen. Am Dienstag in der Früh habe ich den Brief eingeworfen, er sollte daher am Mittwoch eingetroffen sein. Ich habe meinen Brief schon eine Woche vorher erhalten. Da der Weltglückstag erst am Montag, den 20. März ist, habe ich ihn natürlich noch nicht geöffnet. Er liegt vor meinem Monitor und ein wenig bin ich gespannt, was drinsteht. Am Montag werde ich ihn öffnen und auch Fotos oder ein Video davon an die Initiatoren schicken. Ich schreibe daher schon heute, denn der Montag gehört den Initiatoren der Aktion.

Donnerstag, 16. März 2017

Podiumsdiskussion: Postfaktische Zeiten

Am Wochenende habe ich im Kreisbote eine kleine Anzeige für eine Veranstaltung gesehen. Die Georg-von-Vollmar-Akademie aus Kochel lud zu einer Podiumsdiskussion am Dienstag in den Veranstaltungssaal des Schlossmuseums in Murnau. Das Thema klang interessant und nachdem ich in die ÖDP eingetreten bin, möchte ich auch sonst mehr an öffentlichen, politischen Veranstaltungen teilnehmen. Um 18:30 Uhr war Einlass und als ich um circa 18:40 Uhr dort eintraf, waren schon um die 25 Personen anwesend. An der Tür hing die Information über die Podiumsgäste:

Nicht dabei war Prof. Dr. Gabriele Hooffacker (Journalistenakademie München).
Um 19:05 Uhr begann die Veranstaltung schließlich. Es waren grob geschätzt 50 Personen im Saal und 4 Personen oben auf der Empore anwesend. Von der Altersstruktur gehörte ich zu den Jüngeren. Parallel fand in Kochel ein Seminar zum Thema „Lügenpresse“ statt, das auch von der Akademie veranstaltet wurde. Von dort waren einige Teilnehmer anwesend. Ich hatte mich in die dritte Reihe nach außen gesetzt. Ganz vorne saß ein Journalist vom Münchner Merkur. Er arbeitete zwar für die lokale Presse, war aber schon zweimal Vorwürfen ausgesetzt, zur „Lügenpresse“ zu gehören. Danach begann die Vorstellung der Gäste und Fragen des Moderators.
Als erstes wurde Dr. Helga Montag nach vorne gebeten. Sie wirkte auf mich etwas unsicher, zupfte und strich häufig über ihre Hose. Sie erzählte von ihren früheren Erfahrungen, dass kritische Journalisten deutlich seltener befördert wurden als ihre Kollegen. Sie meinte, dass es die lokale Presse deutlich schwerer hat als die Auslandskorrespondenten, da sie viel mehr direkte Rückmeldungen erhielten. Bei Facebook war sie der Meinung, dass der Gesetzgeber einschreiten sollte. Auch wünschte sie, dass dort keine anonymen Namen mehr erlaubt sein sollten. Für sie war Recherche das wichtigste für einen Journalisten und sie sah durch „Filter Bubbles“ in den sozialen Medien die Pressefreiheit bedroht.
Danach stellte Norbert Schreiber einige Fragen ans Publikum. Auf die Frage, wer regelmäßig Tageszeitungen liest, meldeten sich ungefähr 30 Leute. Überregionale Zeitungen lasen 5-10 und Zeitschriften wie Spiegel oder Focus niemand. Auf seine Frage, wer denn Leserbriefe an Zeitschriften geschrieben habe, meldeten sich verschiedene Leute. Eine Besucherin hat Leserbriefe an die FAZ geschrieben und ich wurde auch kurz befragt, nachdem ich mich gemeldet hatte. Ich erzählte kurz vom Blog 1168 des Spiegels, der ja seit Juli 2015 auch wieder eingeschlafen ist. Der Spiegel ist wohl seitdem nicht mehr an der Meinung und Partizipation seiner Leser interessiert. Ein Besucher hinter mir las regelmäßig den Guardian aus England. Er referierte kurz über die Medien in England, die größtenteils von Murdoch gesteuert werden.
Als zweiter war Laszlo Trankovits an der Reihe, ein ehemaliger Auslandskorrespondent der DPA, unterwegs unter anderem in den USA, im Vatikan und im Nahen Osten. Er hat mir von allen am besten gefallen. Für ihn sind Inhalte für einen Journalisten am wichtigsten, so wie es auch bei einem „Fensterruf“ sei. Er war der Meinung, dass der Qualitätsjournalismus auf dem Rückzug sei und nannte auch gleich einen Grund. Es fing mit Murdoch an, der nicht nur in England aktiv. Er hat Fox News in den 90er-Jahren gegründet, einen konservativen Fernsehsender. Dieser begann bald die Nachrichten zu emotionalisieren und konnte so seinen Marktanteil stetig vergrößert. Auf der Gegenseite zog MSNBC schließlich nach. Auch in Deutschland wurden die Nachrichten immer emotionaler und boulevardisiert. Weitere Gründe waren der Glaubwürdigkeitsverlust der Medien, da Nachrichten im Internet ohne weiteres überprüft werden können. Auch die Medien selbst machten Fehler, da die journalistischen Standards geschliffen worden und die Medien selektiv geworden waren. Das betraf vor allem Journalisten des öffentlichen Rechts.
Danach wurde Hans-Erwin Riemann nach vorne gerufen, ein ehemaliger Moderator vom Morgenmagazin. Er wirkte auf mich sehr locker, aber schon fast etwas desinteressiert. Sein Thema war die Zielgruppe eines Journalisten und die Frage „Wer ist der Zuschauer?“. Ein Zitat war bei mir hängengeblieben: „Man muss nicht alles sagen was man weiß, aber was man sagt, muss stimmen.“ Dann erzählte er noch von der Themenauswahl im Morgenmagazin. Es gab „Muss-Themen“, „Nice-to-have“-Themen und „Füllmasse“. Da die Zuschauer morgens nicht nur ernste Themen sehen wollten und das Morgenmagazin meistens nur nebenbei lief, musste es lockerer sein als die Tagesschau am Abend. Von Norbert Schreiber wurde noch die Moderatorin vom Morgenmagazin angesprochen, die von Pegida-Demonstranten beschimpft worden war. Riemann erzählte kurz die Geschichte, dass diese Journalistin unbedingt mit den Demonstranten sprechen wollte und mit Kamera in Erfurt auf eine Demo gegangen war, um Interviews zu führen.
Als letzter kam Armin Konrad nach vorne. Er hatte eine ausschweifende Art zu reden. Im ersten Moment fiel mir „Plauderer“ dazu ein. Er hat im Suhrkampf Verlag zur Jahrtausendwende ein Buch über die Wörter des 20. Jahrhunderts veröffentlicht und Schreiber nahm darauf Bezug. Konrads Thema war „Haltung“. Er erklärte, dass der Beruf als Journalist sich in einen Selbstdeutungsprozess verändert hat. Es ginge darum, die mutmaßliche Erwartungshaltung des Zuschauers oder Lesers zu ermitteln. Für ihn sollte ein Journalist aber nicht Deuten, sondern Demut vor der Wirklichkeit haben. Und Haltung ist das, was ein Journalist wahrnimmt. Auch er bezeichnete das neue Gesetz von Heiko Maas als wichtigstes Gesetz.
Danach begann die Diskussionsrunde, die Norbert Schreiber mit zwei sehr bekannten Lügen einleitete. „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ und den Massenvernichtungswaffen des Iraks 2003. Kernthema was das neue Gesetz von Heiko Maas.
Zuerst ergriff Trankovits das Wort und er bezeichnete sich als entschiedener Gegner dieses Gesetzes. Für ihn wird dadurch Zensur eingeführt. Ihm sei Hassrede lieber, denn es gäbe kein höheres Gut als die Freiheit.
Dem widersprach Dr. Montag. Sie war der Meinung, dass wir für die sozialen Medien Regeln bräuchte. Allgemein verrohe die Sprache.
Aber auch Konrad fragte sich, was die sozialen Medien ohne Hass wären. Für ihn sei auch die innere Spannung wichtig. Er stellte sich auch die Frage, ob das Gesetz nicht ein Dilemma werden wird.
Von Schneider kamen die Fragen, wer denn verantwortlich für die Löschungen sei und ob irgendwann Roboter dies entscheiden würden.
Dr. Montag sah auch die größte Gefahr in Konzernen wie Google und Facebook, die alles über uns wissen.
Diesmal widersprach Trankovits. Für ihn sind dies die größten Erfindungen. Man erhält Zugang zu Quellen und erreicht Transparenz und Partizipation. Natürlich haben diese auch ihre Schattenseiten, aber dies müsse man aushalten. Wir haben derzeit auch andere politische Probleme, wie Ukraine, Islam und Flüchtlinge. Für Trankovits ist das Problem nicht Hatespeech. Er sieht die Gefahr eher bei Reglementierung.
Aus dem Publikum kam die Frage an die Referenten, ob sie denken, dass Facebook gleich den „normalen“ Medien sei.
Trankovits antwortete als erster und überraschte damit, dass er sich für Facebook und gegen Zeitungen entscheiden würde. Für ihn ist Facebook ein Kanalisator, wo er von verschiedenen Medien die Informationen erhält.
Auch für Dr. Montag ist Facebook ein guter Verbreiter von Nachrichten. Ihr ist aber aufgefallen, dass Journalisten immer Absicht unterstellt wird und sie Lügen würden. Hier müssten die Journalisten ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und sich kritischer hinterfragen. Allerdings müssten sie auch Selbstbewusster werden.
Riemann brachte eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen ein, dass 80% der Befragten die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten für glaubwürdig hielten. Am unteren Ende waren Bild und die sozialen Medien zu finden.
Danach kamen einige Besucher aus dem Publikum zu Wort. Der erste meinte, dass das Gesetz von Heiko Maas ein Schnellschuss gewesen sei und wohl bald vom Gericht abgelehnt werden wird. So wie es mit dem Flüchtling geschehen sei, dessen Selfie mit Merkel auf Facebook immer wieder im Zusammenhang mit Terroranschlägen verbreitet worden sei. Dessen Anklage wurde vom EuGH abgelehnt. Die sozialen Medien seien nicht dafür verantwortlich. Im Bezug auf die Medien sagte er, dass diese oft Fakten weglassen. Zum Beispiel würde bei Straftätern nie die Herkunft genannt und für die Bevölkerung sei dies ein wichtiger Fakt. Auch seien die Medien mittlerweile zu Politikkonform.
Ein zweiter Besucher meinte, dass die Zensur zu weit ging. Allerdings stellte er die Frage, ob nicht in den sozialen Medien Klarnamen sein müssten.
Der dritte erzählte, dass er früher Radiomoderator unter anderem bei Antenne Bayern gewesen sei. Als Frankreich Atombombentest auf dem Murora-Atoll durchgeführt hatte, hatte er damals den Begriff „Fuck Chirac“ erfunden. In den Sendungen sei dies häufig thematisiert worden. Einige Mitarbeiter hätten Probleme gekriegt, wurden teilweise entlassen und selbst der Ministerpräsident von Bayern hätte angerufen. Die Leute sollten sich nicht so auf die Medien versteifen. Für ihn ist die Agentur Reuters die Manipulationsmaschine Nr.1. Hier können sich die Medien nur helfen, indem sie wieder selbst mehr tätig werden.
Trankovits stimmte dem teilweise zu. Er sagte, dass das Weglassen von Themen das wichtigste Instrument eines Journalisten sei. Auch das ständige Wiederholen eines eher unwichtigen Themas helfe andere Dinge zu verschleiern. Doch das Skandalisieren und Emotionalisieren schädigt die Glaubwürdigkeit des Journalismus. Das Misstrauen gegenüber den Medien wächst, da diese mittlerweile eindeutige Parteilichkeit zeigen.
Die Schlussrunde wurde mit der Frage von Norbert Schneider eingeläutet, ob die Demokratie gefährdet sei.
Armin Konrad bejahte dies, da derzeit Sichtweisen ausgegrenzt werden. Als Beispiel nannte er Erdogan. Der hatte gesagt, dass die Ausreden, die Deutschland nutze, damit türkische Minister nicht auftreten konnten, Nazi-Methoden seien. Aber das Zurückgreifen auf Brandschutzverordnungen waren schon Methoden der Nazis gewesen. Er prangerte den Reflex der Journalisten an, solche Thesen gleich abzulehnen. Dies sei Selbstherrlich.
Auch Laszlo Trankovitz führte Erdogan als Beispiel an. Er nannte aber das Referendum, dass von den Medien abgelehnt wurde. Allerdings habe er in den Medien kein Vergleich mit den USA oder Frankreich gefunden, wo der Präsident auch viel Macht ausübt. Eine Demokratie brauche informierte Bürger und die Medien müssten distanzierter und nüchterner berichten.
Hans-Erwin Riemann meinte, dass die Mediennutzung stark zurückgeht. In Zukunft wird es darauf hinauslaufen, dass man sich seine Nachrichten in Datenbanken zusammensucht, so wie es mit Filmen schon mit Netflix passiert. Denn nichts anderes als eine Datenbank sei Netflix. Die jüngere Generation müsse ausgebildet werden. Sie müsse wissen, wie man recherchiert und wie man vertrauenswürdige Quellen findet.
Auch Dr. Helga Montag fand Medienpädagogik sehr wichtig. Außerdem mahnte sie an, dass Journalisten transparenter in ihrer Arbeit werden müsse. Dies beträfe vor allem die Recherche. Die Leser müssen sehen, warum der Journalist einen Artikel so geschrieben hat.
Zum Schluss zitierte Norbert Schneider zum einen Theodor Heuss: „Demokratie ist keine Glücksversicherung“ und zum anderen Hildegard Hamm-Brücher „Demokratie kann man keiner Gesellschaft aufzwingen, sie ist auch kein Geschenk, das man ein für allemal in Besitz nehmen kann. Sie muss täglich erkämpft und verteidigt werden.“ Allerdings habe ich ein solches Zitat von ihr am Abend nicht gefunden.
Beendet wurde der Abend dann von Joachim Neiß von der Georg-von-Vollmar-Akademie. Er bedankte sich bei den Zuhörern und den Referenten. Er wies daraufhin, dass die Referenten kein Honorar bekommen hätten. Als Danke übergab er ihnen jeweils ein Buch von Holger Weinert: „Holgers Hessen“. Danach war die Veranstaltung beendet.
Im Auto sah ich dann, dass es ungefähr 20:30 Uhr war. Laut der Homepage, die ich später noch besucht habe, war als Ende aber 21:30 Uhr eingetragen. Die Stunde fehlte auch, denn man hätte sicherlich noch länger diskutieren können.
Ich habe wohl als einziger mitgeschrieben und das ist eventuell auch aufgefallen, denn zwischendurch hat sich jemand neben mich gesetzt. Als ich dann etwas ins Notizbuch geschrieben habe, hat er auch geschaut. Dank meiner „Geheimschrift“ hat er aber wahrscheinlich nichts entziffern können. Ich habe ungefähr 10 DIN-A5-Seiten mitgeschrieben. Und daher auch mit der Zusammenfassung etwas gebraucht und sie ist deshalb auch etwas länger geworden.
Ich werde ab jetzt nach weiteren Veranstaltungen die Augen offenhalten. Wenn jemand Informationen zu Veranstaltungen im Raum Murnau – Weilheim hat, kann er sich gerne bei mir melden.

Dienstag, 7. März 2017

Hoffentlich steigt 1860 München ab

Was ist bloß bei dem Verein los? Man ist es ja aus den letzten Jahren gewohnt, dass die gegen den Abstieg spielen. Jedes Jahr kommen ein neuer Trainer und ein neuer Sportdirektor. Dann wird je nach Vorliebe eingekauft. Der eine mochte Spieler aus der zweiten Mannschaft vom FC Barcelona. Ein anderer eher erfahrene Spieler wie Olic und Mölders. Doch Erfolg hatte keiner. Im Verein gab es gefühlt schon immer Unruhe, aber mit dem Einstieg von Ismaik am 30. Mai 2011 als Investor wurde es noch schlimmer.
Zuerst gab es Streitigkeiten zwischen Vorstand und Ismaik und immer wieder einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Mittlerweile sitzen im Vorstand Männer, mit denen Ismaik leichtes Spiel hat. Der Verein ist auf sein Geld angewiesen und daher ist die 50+1-Regel faktisch außer Kraft gesetzt. Es scheint aber nicht unbedingt zum Vorteil von 1860 zu sein. Denn Ismaik besitzt nun nicht unbedingt viel Fußballsachverstand und auch seine Geschäftspartner, die er im Verein installiert, liegen mit ihren Entscheidungen nicht immer richtig. Ich denke, Ismaik ist nicht von Kindesbeinen an ein Fußballfan gewesen und er versucht 1860 auch eher wie ein normales Unternehmen zu führen. Das funktioniert allerdings nicht.
In den letzten Wochen hat sich gezeigt, wie Ismaik auch sonst tickt. Medienvertreter, die Kritik am Verein üben, werden ausgesperrt und teilweise wurden ihre Akkreditierungen entzogen. Hier wünscht man sich, dass die Medienvertreter mal zusammenhalten und keinerlei Interviews mehr mit 1860-Vertretern führen und auch keine Pressekonferenzen mehr besuchen. Wenn der Verein Präsent in den Medien verliert, werden die Sponsoren schon einschreiten. Allerdings fehlt meistens die Solidarität der Medien untereinander.
Nun kam am Sonntag das nächste Thema. Beim Spiel gegen St. Pauli haben die Vertreter vom Hamburger Verein bei den Treffern ihrer Mannschaft gejubelt und wurden von Ordnern gebeten ihre Plätze zu verlassen. Kann ja auch nicht sein, dass ihre Hoheit Ismaik durch diesen Jubel belästigt wird. Aber Ismaik will endlich Erfolg sehen, denn er hat schon viele Millionen investiert, ohne dass dabei was rausgekommen ist. Und wenn der gegnerische Verein neben ihm jubelt, setzt ihm dies wohl zu. Vielleicht hätte er sich vorher über 1860 schlau machen sollen.
Ich hoffe immer mehr, dass 1860 endlich in die dritte Liga absteigt. Ein Neuanfang würde ihnen gut zu Gesicht stehen und wenn sich Ismaik wieder aus dem Verein zurückzieht, würde es sicherlich auch nicht schaden. Selbst wenn sie ganz unten wieder anfangen müssen. Es ist aber ein schönes Lehrbeispiel, warum die 50+1-Regel sinnvoll ist. Wenn man sich solche Investoren an Land zieht, kann man doch gleich sein Amt niederlegen und aus dem Verein austreten.

Freitag, 3. März 2017

Teilnahme an #wirsindtraumfänger

Im Januar fand vom Blog Schreibwahnsinn.de eine Challenge statt, der Autorenwahnsinn (http://schreibwahnsinn.de/challenge-31-tage-autorenwahnsinn/). Bei Twitter habe ich teilgenommen und habe mir einige Tipps von Autorenkollegen geholt. Wie ich es ja auch schon hier im Blog geschrieben habe.
Nun hat Annika Bühnemann eine neue Challenge für den März ins Leben gerufen (http://www.vomschreibenleben.de/wirsindtraumfaenger/#more-3745) und da habe ich mir gedacht, mache ich doch einfach wieder mit. Sie legt den Fokus eigentlich auf Instagram und da ich da noch nicht aktiv war, habe ich eine Weile überlegt, ob ich an der Challenge teilnehmen sollte. Anderseits muss man ja auch mal was Neues ausprobieren und nachdem einige Autorenkollegen dort aktiv sind und ich mir dort weitere Tipps holen könnte, habe ich mich dort doch angemeldet und mache seit Mittwoch bei der Challenge mit. Zu finden bin ich bei Instagram unter https://www.instagram.com/thomas1andres/?hl=de. Derzeit sind dort nur Bilder und Fotos von der Challenge, aber wenn diese vorbei ist, werde ich auch weitere Fotos posten. Da muss ich wohl meine Webcam wieder rausholen, um Fotos von mir beim Schreiben zu machen. Falls mich jemand sehen möchte. Parallel nehme ich auch über Twitter an der Challenge teil, damit dort nicht nur Tweets von meinem Blog auftauchen.
Ich finde solche Challenges interessant, da ich dort lernen kann, weitere nette Kollegen treffe und auch mal bei Bloggern beziehungsweise Lesern vorbeischauen kann. Ob ich allerdings auch nach der Challenge wirklich aktiv bei Instagram bleibe, weiß ich noch nicht.

Montag, 27. Februar 2017

Ich bin jetzt in der ÖDP

Wie ich es ja schon häufiger geschrieben habe, bin ich schon sehr lange politisch und geschichtlich interessiert. 2010 bin ich in die CSU eingetreten, allerdings habe ich die Partei Ende 2011 schon wieder verlassen. In München gab und gibt es die Bezirksausschüsse, aber ich habe es nie geschafft, zu einen von diesen Veranstaltungen zu gehen. Daher bin ich in die CSU eingetreten, um mehr politisch aktiv zu werden. In diesen zwei Jahren habe ich aber die Lust an der CSU verloren. Zum einen haben sich damals Söder und Dobrindt gegenüber dem damaligen Koalitionspartner, der FDP, so verhalten, dass ich mich als erzogener Mensch nur schämen konnte. Auch die Veranstaltungen konnten mich nicht überzeugen und die Texte im Bayernkurier fand ich nur peinlich. 20 Jahre nach der Wende immer noch von der SED zu schreiben, war einfach nur traurig. Daher bin ich wieder ausgetreten.
Das Interesse an der Politik habe ich nie verloren und immer mal wieder nach einen neuen Partei Ausschau gehalten. Die Piraten wären eventuell interessant geworden, aber nach der Wahl in Partei waren sie für mich unwählbar. Wie sie den Oberbürgermeister empfangen haben, ließ jeglichen Anstand vermissen. Egal was man von Wowereit gehalten hat, aber wenn der Oberbürgermeister mich besucht, stehe ich auf, um ihm die Hand zu reichen. Auf den Fotos sah es teilweise so aus, als wären die Piraten so nett gewesen, ihm eine Audienz zu gewähren.
Bei allen Wahlen, auch wenn ich nicht von ihnen betroffen war, nutzte ich den Wahl-O-Mat und blieb dann bei der ÖDP hängen. Natürlich informierte ich mich über deren Programm und mein Vorteil war auch, dass sie in Bayern gute Strukturen haben. Aus zeitlichen Gründen, neben der Arbeit habe ich ja auch eine Familie und schreibe Bücher, habe ich nie einen Mitgliedsantrag gestellt. Nach dem Aufstieg der AfD, Brexit, dem Wahlsieg von Trump und den Entwicklungen in Ungarn, Polen und Frankreich war mir aber klar, dass man sich in der Politik engagieren sollte. Auch getreu dem Motto der Ärzte: „Deine Schuld“. Und es kam für mich nur die ÖDP in Frage.
Also füllte ich doch den Mitgliedsantrag aus und schickte ihn ab. Nur wenig später trudelten die ersten Mails ein, auch von der Schriftführerin meines Wahlkreises. So schnell hatte ich es nicht erwartet. Am selben Tag, an dem auch das Infomaterial mit Mitgliedsausweis eintraf, fand auch eine Telefonkonferenz mit dem Vorstand statt. 16 neue Mitglieder waren dabei. Das ist auch ein Vorteil einer kleineren Partei, dass der Weg zum Vorstand kurz ist.
Heute habe ich auch den Neumitgliederfragebogen per Post verschickt und mich gestern noch an den Vorsitzenden des Bundesarbeitskreises Demokratie, Außen- und Europapolitik gewendet. Ich möchte mich aktiv bei der ÖDP beteiligen und da ist der Arbeitskreis sicherlich für mich am Interessantesten.
Ich werde also ab jetzt häufiger über die ÖDP schreiben, aber natürlich keine Internas. Es wäre auch schön, wenn weitere Menschen in die Partei eintreten. Oder sich zumindest andere Parteiprogramme anschauen, als nur von den großen Parteien. Es ist besser nicht das kleinere Übel zu wählen, sondern wirklich die Partei, die einem am besten gefällt. Keine Stimme ist verschenkt.

Samstag, 25. Februar 2017

Neues Recherchematerial

Am Dienstag war ich mal wieder in München gewesen, habe die Zeit genutzt, um im Notizbuch herumzukritzeln und mich schließlich entschieden neue Bücher zu kaufen. Am Hugendubel am Stacchus bin ich vorbeigelaufen, da ich mir gesagt habe, dass mein SuB schon groß genug ist. Beim Kaffeetrinken und Kuchenessen im Piemonte, da bin ich immer wenn ich in München bin, habe ich beim „Brainstormen“ für „Der unbekannte Planet“ doch meine Kauflust nicht unterdrücken können.
Also bin ich über die Isar zur Buchhandlung am Gasteig marschiert und habe mich dort beraten lassen. Mit vier Büchern bin ich schließlich wieder rausgegangen. Das erste Buch: „Tagebuch der Menschheit“ von Carl van Schaik und Kai Michel möchte ich zur Recherche für „Der unbekannte Planet“ nutzen. Die anderen drei, die die hilfsbereite Verkäuferin herausgesucht hatte, möchte ich durchlesen, um meinen Schreibstil für „Der Franzose“ anzupassen. Die drei Bücher spielen alle kurz vor oder während des Ersten Weltkrieges.
  • Oskar Maria Graf – Wir sind Gefangene
  • Lena Christ – Erinnerungen einer Überflüssigen
  • Joseph Roth – Radetzkymarsch
Nun muss ich schauen, wann ich die Bücher lese. Ich stecke immer noch im Zwiespalt, wie ich mit meinen Büchern weitermache. In der heutigen Mittagspause bin ich auf die Idee gekommen, „Der unbekannte Planet“ vorzubereiten, aber dann die Rohfassung von „Der Franzose“ zu beenden. Danach fange ich erst mit „Der unbekannte Planet“ an und werde somit bei beiden etwas Pause machen, um Abstand zu gewinnen. Das werde ich mir morgen bei meiner sonntäglichen Joggingrunde durch den Kopf gehen zu lassen.


Freitag, 24. Februar 2017

Vorbereitungen für „Der unbekannte Planet“ laufen

Ich bin gerade dabei einen Autorenfehler zu machen, vor dem überall gewarnt wird: Beende ein Buch und fange erst dann ein weiteres an.
Bei „Der Franzose“ habe ich das Ende im Kopf, muss es nur noch ausformulieren und schreiben und dann wäre die Rohfassung fertig. Für die erste Überarbeitung habe ich auch schon einige Dinge notiert, die auf alle Fälle ins Buch müssen. Dank der beiden Schreibratgeber („Romane schreiben“ und „Ein Buch schreiben“) sind mir noch einige Ideen gekommen. Allerdings habe ich beim Schreiben momentan das Problem, dass ich meinen Kopf nicht frei bekomme.
Meine Gedanken kreisen derzeit um „Der unbekannte Planet“ und ich spüre diesen inneren Drang, das Buch wieder anzufangen. Ich habe schon in Papyrus das Projekt angelegt, die Charaktere benannt und teilweise den Charakterbogen ausgefüllt.

Im ToDo habe ich den groben Plot schon geschrieben, da werde ich aber noch weitere Dinge einfügen und dann schließlich zu einer Outline erweitern, (Wie Robert Bach es in seinem Buch beschrieben hat (S164)).

Auf dem Denkbrett habe ich viele Notizen geschrieben, die ich nun noch ergänzen werde, denn beim Lesen der beiden Schreibratgeber sind mir auch für „Der unbekannte Planet“ wieder viele Ideen eingefallen.

Da hat sich das eine Notizbuch schon rentiert.

Auch das „Arbeitsbuch für Schriftsteller“ von Tanja Hanika habe ich mir schon vorgenommen und nutze dies zur Vorbereitung.

Auch einige Karten habe ich schon erstellt, auch wenn ich diese vielleicht erneut neuerstellen werde.

Nun bin ich am Überlegen. Soll ich mit „Der unbekannte Planet“ anfangen? Zwar habe ich für „Der Franzose“ auch noch genug Ideen, aber irgendwie ist der Roman im Kopf nach hinten gerutscht. Anderseits kann es dann natürlich dauern bis ich an dem Buch weiterschreibe. Dennoch hat es wenig Sinn vor dem Dokument zu sitzen und dabei an das andere Buch zu denken….

Montag, 20. Februar 2017

Rezension zu „Ein Buch schreiben“ von Robert Bach

Gleich nach dem Buch von Boris Maggioni habe ich den nächsten Schreibratgeber angefangen und habe für ihn nicht ganz 2 Wochen gebraucht. Aber das Schreiben der Rezension hat länger gedauert. Ich wollte die Rezension von der anderen abgrenzen, aber irgendwie habe ich es im Kopf immer vermischt. Natürlich kann man vieles übernehmen, aber eine Kopie der ersten Rezension sollte es nicht sein. Dennoch ist sie nun hier.
Viele kurze, knackige Tipps
Als Einstieg ins Schreiben ist dieser Ratgeber gut geeignet. Auf 248 Seiten gibt es viele Tipps mit Beispielen und Übungen. Sehr angetan war ich von den kurzen Zusammenfassungen hinter vielen Tipps. Soweit ich es beurteilen kann, wird jedes Thema angesprochen. Der Autor schweift nicht um die Themen herum, sondern kommt direkt zum Punkt und schreibt nur das notwendigste. Durch seinen angenehmen Schreibstil ist das Buch sehr gut zu lesen.
Beim Lesen vom Buch kamen mir dann einige Ideen, die ich für meine beiden aktuellen Bücher nutzen kann. Ich fand das Buch sehr gut strukturiert, die Kapitel waren gut aufeinander abgestimmt. Einige Punkte, die speziell Drehbuchautoren betrafen, habe ich nur übersprungen.
Eine Sache habe ich als sehr negativ empfunden. Es gibt keine Infos über den Autor. Im Vorwort schreibt er kurz, warum er diesen Schreibratgeber geschrieben hat. Im Nachwort steht seine E-Mail-Adresse. Mehr Informationen gibt es nicht. Wer ist der Autor? Hat er andere Bücher geschrieben? Was hat er für Erfahrungen? Erfährt man alles nicht und das ist sehr schade.
Ich vergebe 4 Sterne für das Buch. Es ist sehr gut zu lesen, beinhaltet alle wichtigen Themen, aber beim Negativpunkt wollte ich schon fast zwei Sterne abziehen.
Zum Autor sei noch kurz gesagt, dass auch auf der Homepage, die er über seine E-Mail-Adresse abgibt, keine persönlichen Informationen enthalten sind. Die Homepage ist auch nicht aktuell. Es wirkt auf mich etwas seltsam. Bei anderen Themen (wie Politik, Versicherungen) würde ich sagen: Finger weg! Da es aber „nur“ ein Schreibratgeber ist, gibt es von mir halt nur Minuspunkte. Ein Buch von diesem Autor werde ich auch nicht lesen und wenn man etwas boshaft wäre, könnte man meinen, er hätte selbst nie ein Buch geschrieben.
Nach diesem Ratgeber werde ich mir erst einmal wieder ein Politikbuch zu Gemüte führen, bevor ich mir das Buch von Fritz Gesing vornehme.

Montag, 13. Februar 2017

Kartenerstellung bei inkarnate.com

Als ich mit „Der unbekannte Planet“ begonnen habe, habe ich die Karten für das Buch mit Hilfe von Inkscape und einer Anleitung aus dem Internet erstellt. (Link).

Sieht nicht überragend aus, reichte aber für mich, um den Überblick zu behalten. Gleichzeitig war aber klar, dass ich vor einer Veröffentlichung neue Karten erstellen müsste. Mit Inkscape wäre alles Handarbeit, aber mit viel Zeit, Geduld und Übung ist es sicherlich möglich, auch für mich, schöne Karten zu erstellen. Dennoch suchte ich weiterhin nach Programmen oder Webseiten, wo dies noch einfacher ginge. Letztes Jahr wurde ich dann fündig. Und zwar bei www.inkarnate.com
Die erste Karte, die ich damit erstellt habe, sah schon besser aus, allerdings nur in Farbe. Schwarz-Weiß war nichts zu erkennen. Dafür ging es deutlich schneller.
 
Nachdem ich die letzten Tage immer wieder an „Der unbekannte Planet“ denken musste und mich ja auch für die Überarbeitung entschieden habe, habe ich mir www.inkarnate.com erneut angeschaut. Es hat ein Update gegeben und so musste ich die Karte neuerstellen. Der gleiche Bildausschnitt sieht nun so aus.
Ich finde, es sieht noch besser aus. Mit Inkscape habe ich damals 8 Karten erstellt. Die werde ich nun wieder alle neuerstellen. Es wird auf alle Fälle Änderungen geben. Momentan entspricht eine Karte 22500 qkm. Da werde ich eine Karte wohl auf 4 aufteilen, um das ganze übersichtlicher zu machen. Die Schwarz-Weiß-Karten würde ich ans Ende des Buches hängen und in Farbe auf die Homepage packen. Für „Der unbekannte Planet“ werde ich sicherlich eine neue Homepage erstellen, da ich die Geschichte als Serie plane und mehrere Bände schreiben möchte. Ich bin ja noch jung…