Samstag, 22. Juli 2017

Inkompetenz und Ignoranz bei der Deutschen #Telekom

Seit 2004 habe ich meinen Telefon- und Internetanschluss bei der Telekom und obwohl er immer teurer war, als bei anderen Anbietern bin ich dort geblieben. Es lief zuverlässig, selbst die zwei Umzüge liefen problemlos, ebenso wie die Umstellung auf IP und Entertain 2013. Für einen besseren Service bin ich gerne bereit, mehr zu zahlen. Allerdings fehlt dieser Service seit 2 Wochen komplett.

Am 7. Juli, ein Freitag, hat es in der Nähe gewittert und ein Blitz ist auch im Ort eingeschlagen. Daraufhin waren alle Router in der Straße defekt. Gleich am Samstag habe ich bei der Telekom angerufen und es hieß, ein neuer Router werde am Montag verschickt. Da meine Lebensgefährtin von zu Hause arbeitet, wollten wir nicht so lange warten. Noch am Vormittag bin ich nach Weilheim gefahren und habe einen anderen Speedport gekauft. Den habe ich versucht zu konfigurieren, bin allerdings gescheitert, dass er nicht online gehen wollte. Also habe ich Samstagmittag über die Onlinediagnose mit Hilfe meines Handys ein weiteres Ticket aufgemacht. Am Abend habe ich eine SMS erhalten, dass der Techniker das Problem nicht beheben konnte, aber sich am nächsten Werktag damit beschäftigen wird. Also musste meine Lebensgefährtin in die Firma fahren, um dort zu arbeiten. Sie telefonierte am Nachmittag mit der Telekom und erhielt die Information, dass sie sich im T-Punkt einen Surf Stick abholen könnte, um zumindest von daheim arbeiten zu können.

Also fuhr ich Montagabend wieder zum T-Punkt und bekam eine SIM-Karte mit 5 GB Datenvolumen. Da ich kein altes Smartphone habe, musste ich diese SIM-Karte in mein Lumia einbauen und richtete ein Hotspot ein. Am Dienstag sah ich dann, dass mein Ticket schon wieder geschlossen war und die Telekom mir viel Spaß mit ihren Produkten wünschte. Ich steckte also alles aus, aber nichts ging. Also telefonierte meine Freundin wieder mit dem Kundendienst und es hieß, es sei eine allgemeine Störung. Dies ging so weiter bis zum Freitag. 

Am Abend schrieb ich dann eine Beschwerde über ein Kontaktformular und auch eine E-Mail. Ich erhielt am Montag eine Antwort, mit der ich nicht wirklich einverstanden war. Also antwortete ich am selben Abend und kündigte den ersten Vertrag über meine Zweitkarte. Dies postete ich auch bei Twitter und wurde von Telekom_hilft angeschrieben. Am Dienstagabend konnte ich mich dann telefonisch beim Social-Media-Mann auskotzen. Er machte eine neue Störung auf und buchte für meine Lebensgefährtin frisches Datenvolumen. 

Ich gab meine Firmenhandynummer an, um immer erreichbar zu sein. Allerdings versuchte es der Techniker am Mittwoch um 15:45 Uhr, als ich gerade eine Telefonkonferenz hatte. Am Abend rief ich gleich wieder beim Kundendienst an, konnte aber nicht durchgestellt werden. Ein Rückruf wurde mir aber versprochen. Der kam dann am Donnerstag um 17:42 Uhr. Das war der erste und einzige Rückruf von einem Techniker. Aber Anrufe um die Zeit sind auch seltsam. Anscheinend hat mein Komplettausfall nicht die höchste Prio. Im Gespräch erfuhr ich, dass zwei Dispo-Aufträge mit „.“ geschlossen worden waren. Sehr toll. Die Technikerin sagte mir aber, dass Freitag wirklich jemand vorbeikommen würde, um sich das mal anzusehen. Nach 2 Wochen Komplettausfall. Nicht schlecht. Natürlich war am Freitag niemand da. Ich habe bei der Hotline angerufen und die haben es noch einmal weitergegeben. Samstag hat niemand angerufen, also habe ich abends bei der Hotline angerufen. Laut der netten Kundendienstmitarbeitern ist für nächste Woche kein Termin frei. Ich soll dennoch am Montag gleich um 8 Uhr anrufen. Mal sehen, ob nächste Woche etwas passiert. Bei dem Drecksladen glaube ich aber nicht mehr daran. Am Dienstag habe ich vom Nachbarn erfahren, dass bei ihm gleich am Montag der Vorwoche ein Techniker gewesen sei, ihn aber nicht angetroffen hätte. Am Mittwoch, den 12. Juli, war die Störung behoben. Der hätte ja nur über die Straße gehen müssen, um auch uns zu helfen. Er hatte allerdings kein Auftrag, da ja dieser wohl geschlossen worden war.

Mir ist es auch egal, ob die zu viele Termine haben und nicht hinterherkommen. Laut Leistungsbeschreibung von Magenta Zuhause haben sie 24 Stunden, um die Störung zu beheben. Wenn sie nicht genügend Techniker haben, sollen sie halt die Leute nicht „wegrationalisieren“, sondern neu einstellen. 

Ich habe mich schon am Mittwoch umgeschaut und wenn mein Festnetz, Internet, Fernsehvertrag bei der Telekom im April ausläuft, werde ich wohl zu 1&1 wechseln. Wie die Telekom bei dieser Störung mit mir umgegangen ist, ist eine Frechheit! Ich habe die Telekom immer mit dem Verweis auf den Service empfohlen, aber damit ist es vorbei. Ab jetzt werde ich jedem, der einen Rat von mir möchte, empfehlen, von der Telekom wegzugehen. Diese Firma hat mich in diesem 2 Wochen tierisch aufgeregt. Ich bin eigentlich ein sehr geduldiger Mensch, aber diesmal ist mir die Hutschnur geplatzt. 2 Wochen Komplettausfall ist eine Verarschung!

Und was bekommt man als Entschädigung? Wahrscheinlich so einen Euro pro Tag. Und einen Anwalt braucht man sich auch nicht zu nehmen, da Fernsehen kein Grundrecht ist. Bei so einer Störung ist man leider der Gearschte und mich hat die Telekom dies deutlich spüren lassen. Auch mit meinem Handyvertrag, den ich dort seit 2014 habe, werde ich wieder wechseln. Von der Beschwerde habe ich übrigens auch nichts mehr gehört. Das wird wohl auch ausgesessen. Und schön ist auch, dass die Entstörfrist laut AGB einen Tag nach hinten verschoben wird, wenn die Telekom kurz den kleinen Finger rührt. Laut der Leistungsbeschreibung für Magenta Zuhause mit Entertain haben sie 24 Stunden Zeit. Mittlerweile sind es aber 10*24 Stunden, wenn man nur die Werktage ohne die Samstage zählt. Also: Kein Service vorhanden, keine Kundenbindung. Und eine komplette Ignoranz gegenüber Kunden mit Komplettausfall. 

Daher meine Empfehlung an alle Leser: Geht weg von der Telekom. Wir Privatmenschen sind denen doch scheißegal!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Brauchen wir die NATO noch?

Vor einigen Jahren konnte man mich als Transatlantiker beschreiben, denn ich war mal amerikafreundlich. Selbst den Irak-Krieg habe ich kurzzeitig verteidigt, da ich damals mehr auf das Leid der Kurden und Schiiten geachtet habe. Als ich gemerkt habe, dass die USA keinen Plan für die Zeit danach hatten, hat sich die Meinung geändert. Auch sonst habe ich mich politisch in den letzten Jahren stark verändert.

Für knapp 2 Jahre war ich sogar in der CSU gewesen und hatte konservative Ansichten. Auch in der Wirtschaftspolitik war ich eher Unternehmerfreundlich. Ich weiß nicht, was wirklich den Ausschlag gegeben hat, aber mittlerweile denke ich über viele Dinge anders nach. Ein Punkt ist zum Beispiel die NATO.

Im Kalten Krieg war die NATO sicherlich wichtig, um als Gegenpol für den Kommunismus zu dienen. Nach dem Fall der Berliner Mauer, der Auflösung der Sowjetunion und des Warschauer Paktes blieb die NATO aber bestehen. Für mich war es damals auch klar, dass wir die USA als Verbündeten brauchten. Doch auch hier haben sich die Dinge verändert. Unser „Feind“ ist nicht greifbar, denn Russland sehe ich nicht als Feind an. Und den islamistischen Terrorismus kann ich mit der NATO nicht besiegen, sondern schüre ihn eher noch. 

Außerdem ist die EU auch gewachsen und die meisten europäischen Staaten sind Mitglieder. Die Bindung ist enger, da die NATO eigentlich ein reines Verteidigungs- und Militärbündnis ist. Und wer ist Mitglied in der NATO? Die meisten EU-Länder, USA, Kanada, Türkei. Sind das die Verbündeten, die wir wollen?

Fangen wir mit den USA an. Beim Vortrag von Michael Lüders in Murnau hat er auch vom Abschuss des syrischen Flugzeuges erzählt und darauf hingewiesen, dass Trump den Einsatz in Syrien gerne zu einem NATO-Einsatz machen würde. Was würde nun aber passieren, wenn es zum Abschuss eines russischen Flugzeugs durch die Amis oder umgekehrt kommt und die Situation zwischen den USA und Russland eskaliert? Ruft Trump dann den NATO-Bündnisfall aus und wir müssen dem folgen? Brauchen wir die USA noch als NATO-Verbündeten oder sind sie eher eine Last? Die osteuropäischen Staaten wollen den Schutz der USA, aber kann man dies nicht durch die EU auffangen? Sollte es auch endlich eine gemeinsame Verteidigungspolitik der EU geben? Vielleicht wird dann Polen etwas ruhiger, wenn die EU für ihren Schutz aufkommen muss.

Was ist mit der Türkei? Verhält sich diese wie ein Bündnispartner? Wir haben den Stützpunkt in Incirlik genutzt, um Aufklärungsflüge im Irak und Syrien zu fliegen. Dann hat die Türkei immer wieder Bundestagsabgeordneten den Besuch der Truppen verweigert, obwohl die Bundeswehr vom Parlament überwacht werden sollte. Nun ziehen wir die Truppen nach Jordanien um und gleich gibt es das nächste Problem. Auch in Konya sind deutsche Truppen, sogar auf einem NATO-Stützpunkt, und auch hier werden Besuche verweigert. Was ist mit den Deutschen, die derzeit in der Türkei inhaftiert sind und auch nicht besucht werden dürfen? Erdogan ist momentan auf Konfrontationskurs, weil er denkt, dass wir die Türkei gegen die Flüchtlingskrise brauchen. Aber ist die Türkei nicht ein zu unsicherer Bündnispartner? Würde sich die Türkei Russland annähern, wenn es die NATO nicht mehr geben würde? Und wenn schon, bekommt er dort das, was er von der NATO bekommt?

Ich denke mittlerweile, dass zumindest Deutschland aus der NATO austreten sollte. Sie hat keinen Nutzen mehr und die Bündnispartner USA und die Türkei schaden uns eher. Eine engere Zusammenarbeit in der EU wäre deutlich sinnvoller. Die Russen haben wir nicht zu fürchten und wenn wir die baltischen Länder mehr einbinden, haben auch diese ihre Sicherheit. Und die EU hätte einen Nutzen mehr. Natürlich wären die USA und die Türkei nicht glücklich darüber, aber sie sind mir mittlerweile egal. Die Verschärfung der Reisehinweise für die Türkei von heute ist schon mal ein Anfang. Gabriel zeigt hier schon mal mehr Kante als Merkel. Ich denke aber nicht, dass Erdogan einlenken wird. Der wird seine Spielchen weiterspielen, auf Kosten der Beziehungen zu Deutschland und der türkischen Wirtschaft. Bleibt zu hoffen, dass Merkel ausnahmsweise mal nicht einknickt.

Daher: Bitte liebe deutsche Regierung. Lasst Deutschland aus der NATO austreten und liebe andere EU-Länder: Tut das gleiche.

Die NATO wird nicht mehr gebraucht!

Dienstag, 18. Juli 2017

Rezension zu Rafael Buschmann - Football Leaks

Momentan finde ich Bücher, die ich schnell durchlesen kann. Auf Football Leaks bin ich in der Buchhandlung Gattner gestoßen und habe es spontan mitgenommen. Da ich die Berichte damals bei SPON sehr interessant fand, habe ich das Buch sehr früh gelesen. Die Rezension hat wieder etwas gedauert und die Telekom hat es immer noch nicht geschafft, die Störung zu beheben. Sind wohl doch überfordert. Immerhin hatten sie 7 Werktage Zeit. Aber hier nun die Rezension.

Interessant, aber was ist mit den Deutschen?

Das der Fußball im Profibereich komplett verdorben ist, sollte nach den FIFA-Skandalen, der gekauften WM und weiteren Enthüllungen bekannt sein. Dennoch sorgten die Veröffentlichungen von Football Leaks ab September 2015 für große Unruhe, denn sie betrafen Spieler, Berater und Vereine. Der Spiegel konnte mit dem Sprecher, der sich nur als „John“ bezeichnete, Kontakt aufnehmen und erhielt so große Datenmengen. Diese wurden zusammen mit anderen europäischen Zeitungen ausgewertet und schließlich veröffentlicht.

Nun haben die beiden Spiegel-Redakteure, die den direkten Zugang zum Whistleblower „John“ haben, dieses Buch veröffentlicht. Das Buch kann man grob in 3 Teile unterteilen.
Erstens: Die Enthüllungen von Football Leaks
Zweites: Die Erlebnisse von Rafael Buschmann und die Gespräche mit John
Drittens: Die Arbeit der Spiegel-Mitarbeiter an den Daten

Wer im Spiegel schon die Artikel über die Enthüllungen gelesen hat, wird diesbezüglich in diesem Buch wenig Neues erfahren. Interessant sind die Gespräche mit John, die zeigen, wie versucht wird, Football Leaks unter Druck zu setzen und zu diskreditieren. 

Allerdings gibt es auch zwei Dinge, die stören. Zum einen erfährt man nicht viel Neues, außer dem, was schon im Spiegel veröffentlicht worden war. Als ich das Buch gekauft habe, habe ich mir mehr erhofft. Seltsam ist auch, dass so wenig über die Bundesliga und deutsche Spieler geschrieben wird. Kurz werden Toni Kroos und Dietmar Hopp erwähnt, aber was ist mit Özil?

Insgesamt bietet dieses Buch aber einen sehr guten Einblick in die korrupte, kriminelle und unmoralische Welt des Profifussballs. Wer geglaubt hat, dass dies nur die FIFA betrifft oder Staaten, mit zweifelhaften Ruf, wird eines Besseren belehrt. Erschreckend ist die nicht vorhandene Reaktion von Fußballfans und die Versuche von Vereinen und Sponsoren, die Veröffentlichungen von Football Leaks zu unterbinden. Das sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird, wage ich zu bezweifeln. Es bleibt die Hoffnung, dass weitere Veröffentlichungen erfolgen.

Die Negativpunkte wirken schwer. Für Leser, die die Veröffentlichungen im Spiegel nicht gelesen haben, ist das Buch aber sehr interessant. Daher vergebe ich 4 Sterne. 3 Sterne für die, die die Spiegel-Artikel kennen. Hier ist ein noch weiteres Buch von Nöten.

Gleich nachdem ich mit diesem Buch fertig war, habe ich mir das nächste vorgenommen. Da wird es bald die nächste Rezension geben, denn ich habe es schon durchgelesen. Außerdem komme ich mit meinem Fernstudium gut voran. Das erste Studienheft habe ich fertig und beim zweiten werde ich die Einsendeaufgabe demnächst versenden. Ich muss aber noch 1-2mal drüberlesen.

Samstag, 15. Juli 2017

Fünfter Lauf der Oberland Challenge 2017

Nur zwei Wochen nach dem Blomberglauf stand am Sonntag schon der fünfte Lauf der diesjährigen Oberland Challenge auf dem Programm, der Wolfratshausener Stadtlauf. Die 10km waren sonst meistens im Herbst dran, diesmal allerdings schon im Juli. Und das Wetter war auch dementsprechend heiß. Die ganze Woche waren es um die 30 Grad und auch Sonntag sah es nicht viel kühler aus. Am Morgen war ich mit meinem Sohn noch auf dem Volksfest in Murnau gewesen und als wir mittags daheim waren, habe ich ihn gefragt, ob er mitkommen möchte. Diesmal wollte er mit und er wollte sogar mitlaufen. Also haben wir schnell die Sachen gepackt und sind losgefahren. Es war schon 13:40 Uhr, aber wir konnten ihn anmelden. Die Stadtnummer haben wir gleich angebracht und danach durfte er auf meinen Schultern zum Start reiten.

Dort habe ich gemerkt, dass ihn die vielen Leute doch überfordert haben. Er war still und hat sich an mich gedrückt. Auf der Startlinie war ihm dann noch unwohler, doch der Startschuss gab ihm den Rest. Der war sehr laut und kam für ihn sehr überraschend. Die anderen Kinder sind losgelaufen, aber er wollte nur gehen. Auch als meine Freundin mitkam, ging er nur und brach dann nach 50-100 Meter ab. Ich hätte gedacht, dass ihn die anderen Kinder mitziehen, aber dem war nicht so. Nachher konnte er aber wieder zum Spielplatz laufen. Es war für ihn einfach ungewohnt und ihn hat der Mut verlassen. Er hat es jetzt zumindest mal gesehen und vielleicht kommt er ja dieses oder nächstes Jahr wieder zum Zuschauen mit.

Ich lief mich danach warm und stellte mich relativ weit vorne auf. Der Weilheimer Läufer war auch wieder dabei. Ich kam gut los, lief den ersten Kilometer in 4:14 Minuten, den zweiten in knapp 4 Minuten. Nach 5 Kilometer war ich bei um die 21 Minuten, also knapp 2 Minuten schneller als vor zwei Jahren. Allerdings machte mir jetzt die Hitze zu schaffen und ich wurde kontinuierlich langsamer. Zum Schluss wurde ich noch von einigen überholt und kam schließlich mit einer Zeit von 45:29 Minuten ins Ziel. Das war zwar fast 2 Minuten schneller als 2015, allerdings habe ich insgeheim gehofft, schneller zu sein. Für Bestleistungen war es aber zu heiß, das hat man auch bei den anderen Läufern gemerkt.

In nicht einmal mehr zwei Wochen, am 22. Juli steht der Hohenburger Schlosslauf bei Lenggries an. 

Derzeit habe ich zu Hause kein Internet, Telefon und Fernsehen. Daher werden die nächsten Blogbeiträge wieder dauern, da ich nur über mein Handy als Hotspot online gehen kann. Die Telekom hat es innerhalb von 8 Tagen noch nicht geschafft, einen Hauptverteiler zu reparieren. Aber vielleicht wird es dieses Jahr noch etwas.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Rezension zu Michael Lüders „Die den Sturm ernten“

Das Buch habe ich letzte Woche Montag nach dem Vortrag von Michael Lüders erworben. Da ich mit dem vorherigen Buch schon fertig war, habe ich mir das Neue gleich am Dienstag vornehmen können. Gestern Nachmittag hatte ich wieder Zeit, um auf dem Balkon zu lesen und bin damit fertig geworden. Heute folgt schon die Rezension.

Etwas zwiegespalten

Das Buch habe ich mir im Anschluss an einen Vortrag von Michael Lüders gekauft. Ich stand ihm vorher, aufgrund Medienberichten, etwas kritisch gegenüber. Sein ausgezeichneter Vortrag hat mich aber überzeugt, dieses Buch zu kaufen und zu lesen.
Das Buch steigt nach dem Ersten Weltkrieg ein, um die komplizierte geopolitische Lage im Nahen Osten zu erläutern. Nach 1949 werden die Putschversuche der CIA in den Ländern beschrieben und die weitere Geschichte bis zum Arabischen Frühling 2011. Michael Lüders erklärt die Zusammensetzung der Gesellschaft, die unserer nicht entspricht und daher eine Überstülpung von Demokratie nicht möglich ist. Es folgt eine kurze Biographie von Baschar al-Assad und die Planung von Ölpipelines in Syrien. 

In weiteren Kapiteln geht es um Dschihadisten und die seltsame Auswahl der US-Amerikaner bei der Suche nach Verbündeten. Den Abschluss bilden die Kapitel über die Chemiewaffen, die Türkei und deren Rückschläge und der Kampf um Aleppo.
Bei dem Untertitel „Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ vermutete ich, dass Lüders nicht unbedingt Objektiv schreiben würde und dies war leider auch so. Er legt den Fokus in seinem Buch komplett auf den Westen und klammert einige wichtige Punkte aus die Syrien betreffen. Die Stationierung von Soldaten im Nachbarland Libanon über 29 Jahre? Geschenkt. Dass die Hisbollah noch immer gegen die UN-Resolution 1559 von 2004 verstößt und noch immer Unmengen an Waffen hortet? Kommt im Buch nicht vor. Die Macht der Revolutionsgarden im Iran? Interessiert nicht.

Natürlich ist die Rolle Amerikas klar und muss detailliert beschrieben werden. Es sollte aber doch möglich sein, in einer Geschichte über Syrien auch die dritte Seite, die Seite Russlands, Syriens und Irans zu beleuchten. Ab und zu lässt Lüders einen Nebensatz fallen, dass Assad ja eigentlich ein Schlächter ist, aber das wirkt nur alibimäßig. 

Der Vortrag hat mir deutlich besser gefallen, da Michael Lüders dort objektiver war und die Ursachen des Krieges weiter ausgeführt hatte. Das Buch ist gut geeignet, um die Rolle Amerikas in der Region und speziell im Krieg in Syrien und dem Irak zu beleuchten. Für einen kompletten Überblick fehlt leider eine Seite. Auch sonst ist das Buch etwas zu kurz geraten. 169 Seiten für ein solches Thema ist zu wenig.

Ich vergebe daher nur 3 Sterne für das Buch.

Welches Buch ich als nächstes lese, weiß ich noch nicht. Ich beschäftige mich ja „nebenbei“ auch noch mit dem Studium. Dennoch werde ich mir natürlich weiterhin ein Büchlein vornehmen.

Montag, 26. Juni 2017

Vierter Lauf der Oberland Challenge 2017

Nach knapp einem Monat Erholung war am Samstag der vierte Lauf der Raiffeisen Oberland Challenge. Es ging mal wieder um Blomberg in die Nähe von Bad Tölz. Die letzten Wochen habe ich gut trainiert, allerdings aufgrund des Wetters auch mal ein Eis gegessen. Das Wetter sagte mir auch nicht so zu, da es die letzten Tage richtig heiß gewesen ist. Er sagte zwar eine leichte Bewölkung an, aber als ich auf dem Parkplatz ankam, war es eine drückende Luft. Ich holte mir meine Startnummer ab und lief den ersten Kilometer zum Warmlaufen. Dabei merkte ich, dass es beim Laufen eigentlich angenehm war. Aber sobald ich stehenblieb, schwitzte ich so richtig. Dennoch ließ ich die Wasserflasche im Auto. Ich hatte überlegt, diese beim Laufen mitzunehmen, um mich immer wieder zu erfrischen. Aber das zusätzliche Gewicht hätte mich mehr gestört und es sollte auch ohne dem Wasser gehen. 

Nachdem ich mich gedehnt hatte, zog ich mich am Auto um und las noch schnell einige Seiten. Für 15 Uhr war der Start angesetzt und kurz vorher war ich im Startbereich und wechselte noch einige Worte mit dem Weilheimer Läufer.

Pünktlich um 15 Uhr ging es los, auch wenn der Startschuss ausfiel. Ich hatte mich neben eine schnelle Läuferin gestellt, verlor am Anfang aber wieder einige Meter. Den ersten Kilometer lief ich in ungefähr 6:20 Minuten, den zweiten in knapp 6 Minuten. Auch der dritte Kilometer ging ganz gut, auch wenn ich immer mehr Meter auf die Läufer vor mir verlor. Beim Wasserstand schüttete ich mir zwei Becher Wasser über den Kopf und es begann die steile Strecke. Der Anfang ging noch gut, aber nach der scharfen und steilen Kurve merkte ich meine Beine. Die Strecke wurde immer länger, die Beine immer müder und teilweise musste ich gehen. Bei Kilometer 4 hatte ich eine Zeit von 26 Minuten. 

Ich wurde noch von einigen Läufern überholt, schaffte aber eine Zeit von 32:46 Minuten. Das war zwar knapp eine Minute langsamer als letztes Jahr, aber trotzdem war ich zufrieden. Nach zwei Bechern Isogetränk und einem kurzen Gespräch lief ich den Berg wieder runter. Ein anderer Läufer lief vor mir und kam auch vor mir unten an, nachdem ich ihn zwischenzeitlich überholt hatte. Der Bergab-Lauf ist für mich ein Training, da ich das eigentlich nicht so gerne mache. Dafür merke ich heute meine Beine. 

In zwei Wochen ist der Stadtlauf in Wolfratshausen und wieder zwei Wochen später der Hohenburger Schloßlauf. Auf beide Läufe freue ich mich schon. Eventuell kommt meine Familie nach Wolfratshausen mit, damit mein Sohn mal zuschauen kann. Bis dahin werde ich noch fleißig Eis essen trainieren.

Freitag, 23. Juni 2017

Schule des Schreibens

Schon länger habe ich überlegt, mal wieder eine Fortbildung zu machen. Die letzte ist schon eine Weile her. Abends, wenn mein Sohn schläft, hätte ich auch Zeit, wenn ich nicht schreibe. Außerdem stecke ich beruflich in einer kleinen Sackgasse, denn in der Firma, in der ich tätig bin, gibt es für mich nicht viele Aufstiegsmöglichkeiten ohne Fortbildung. Und eine etwas andere Arbeit mit etwas mehr Geld wäre dann doch nicht verkehrt.

Ich habe mir von der ILS und der Euro-FH die Kataloge zusenden lassen und eine Weile überlegt. Besonders der Betriebswirt Wirtschaftsinformatik hat mich zuerst angesprochen. Allerdings war mir die Dauer von 3 Jahren etwas lang. Und die viele Theorie, die auf Sachen aus der Schulzeit basiert. Nach einigen Wochen des Nachdenkens war ich dann der Meinung, dass so eine Fortbildung für mich kaum Sinn macht. Ich bin zu lange aus der Schule raus und dieses Studium müsste man zeitnah nach dem Abi machen. 

Also sah ich mich weiter um und nachdem ich ja nebenbei schreibe, mir das Ganze auch Spaß macht und ich einige Ideen für weitere Bücher habe, dachte ich irgendwann, dass ich eine „Schreibfortbildung“ machen könnte. Die Schreibratgeber, die ich gelesen habe, haben mir zwar weitergeholfen, aber irgendwie fehlte da noch was. Als ich an „Der unbekannte Planet“ schrieb, hatte ich schon wieder ein ungutes Gefühl. Es fehlte an Dialoge, Beschreibungen und an Spannung. Also sah ich mich nach einem richtigen Schreibkurs um. So einer wird zwar auch von der ILS oder der VHS angeboten, aber irgendwie passte es nicht. 

Dann bin ich auf die „Schule des Schreibens“ gestoßen und habe mir die Kurse angeschaut. Sie klangen sehr interessant und auch preislich sah es gut aus. Auch hier habe ich wieder einige Nächte drüber geschlafen und habe zwischen der „Große Schule des Schreibens mit Schwerpunkt Sachbuch“ und „Sachbuchautor“ geschwankt. Auch hier wären es 36 bzw. 24 Monate gewesen, aber dann habe ich mir gesagt: „You get what you pay for“. Wenn ich mich wirklich verbessern möchte, und das möchte ich, muss ich Zeit und Geld investieren. Also habe ich dann für die Große Schule entschieden und am Abend die Anmeldung weggeschickt. Wenige Tage später lag ein Paket auf meinem Schreibtisch und nach dem Essen habe ich es gleich ausgepackt. Den ersten Tag habe ich die allgemeinen Unterlagen durchgelesen. Am zweiten Abend habe ich mir das erste Übungsheft vorgenommen und innerhalb weniger Tage durchgearbeitet. Nun habe ich die erste Einsendeaufgabe vor mir. Ich muss einen Text schreiben, damit mich mein Studienbetreuer einschätzen kann. Damit werde ich also etwas beschäftigt sein. Nebenbei arbeite ich das Heft noch ein zweites Mal durch. Wie beim ersten Mal mache ich es abends gemütlich in meinem Bett.

Das erste Heft fand ich schon mal super, da es dort einige Übungen gibt und ich genau so etwas brauche. Reine Theorie hilft mir nicht. Auf die nächsten Hefte bin ich gespannt und auch, ob mir der Kurs weiterhilft. Somit wird das Schreiben selbst etwas zurückstecken müssen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Vortrag von Michael Lüders

Als ich mir letzte Woche in der Buchhandlung Gattner in Murnau ein Buch gekauft habe, ist mir an der Theke ein kleiner Zettel ins Auge gesprungen. Es war ein Hinweis auf eine Veranstaltung mit Michael Lüders über sein neues Buch: Die den Sturm ernten. Den Zettel nahm ich mit, habe eine Nacht drüber nachgedacht und mir bei Amazon die Rezensionen durchgelesen. Auch wenn diese darauf hindeuteten, dass die Äußerungen von Michael Lüders nicht unbedingt meinen Ansichten entsprechen, habe ich mir eine Karte für die Veranstaltung gekauft.

Sie fand im Kultur- und Tagungszentrum in Murnau im Saal 1 statt. Veranstaltet wurde sie von der Buchhandlung Gattner. Im Saal 1 waren circa 140-160 Stühle aufgebaut und als ich kurz vor 19:30 Uhr ankam, waren ungefähr 40 Leute da. Um 19:40 Uhr fing es an und bis dahin hatte sich die Zuschauerzahl verdoppelt. Herr Gattner sprach eine kurze Einleitung und dann übernahm Michael Lüders.

Ich habe mir wieder viele Notizen gemacht und auch angefangen, einen längeren Blog-Beitrag zu schreiben. Mir wurde aber dann bewusst, dass Herr Lüders vielleicht nicht möchte, dass man seinen Vortrag so detailliert wiedergibt. Außerdem steht das meiste wohl auch in seinem Buch und das sollte man lieber lesen. Daher gibt es nur eine kurze Zusammenfassung.

Hauptthema war natürlich Syrien. Wie ist die Gesellschaft im Nahen Osten aufgebaut, warum kam es zu den Aufständen und warum konnte sich der IS so ausbreiten. Für Lüders ist klar, dass es dort rein um Geopolitik und nicht um die Menschen dort geht. Bei Machtpolitik geht es immer um Interessen und nicht um Werte. Insgesamt redete er knapp eine Stunde und dann konnte das Publikum Fragen stellen. In den Fragen ging es unter anderem um die Giftgasangriffe, Medien, Israel, China und Erdogan.

Nach den Fragen habe ich mich noch mit einer weiteren Besucherin und einem Besucher unterhalten, über die Frage, wen man bei der Bundestagswahl wählen sollte, über den Wahl-o-mat und kleinere Parteien.

Der Vortrag hat mir gut gefallen. Ich bin mit leichten Vorurteilen hingegangen, weil ich eine falsche Einschätzung von Michael Lüders hatte. Diese kam aus den Medien und auch aus den Amazon-Rezensionen. Man sollte diesen nicht wirklich trauen und sich lieber selbst ein Bild machen. Gerade die Massenmedien verteufeln gerne die Menschen, die nicht ihrer Meinung sind. Herr Lüders war objektiv und nicht wirklich Anti-Amerikaner oder ein Putin-Troll. Er hat viel mit den Händen geredet, seine Aussprache war klar und deutlich. Ich habe allerdings manchmal den roten Faden vermisst. Es gab einige Wiederholungen, die mir jetzt beim Durchgehen der Notizen auch aufgefallen sind. Außerdem hat man zum Schluss gemerkt, dass er zu einem Ende kommen wollte. Die letzten Fragen hat er etwas abgebügelt. Vielleicht gab es auch ein festes Zeitfenster, aber dennoch war es ein guter Vortrag. Ich bereue es überhaupt nicht dorthin gegangen zu sein. Zum Schluss habe ich mir auch sein Buch gekauft und habe es gestern angefangen zu lesen. Dazu wird es natürlich auch eine Rezension geben.

Durch den Vortrag wurde mir wieder einmal bewusst, was für ein Bild die Medien verbreiten und uns dadurch manipulieren können. Wie Michael Lüders es empfohlen hat, werde ich mir nun auch von englischsprachigen Medien Informationen holen. Ob jetzt private Blogs dafür geeignet sind, wage ich zu bezweifeln, aber Herr Lüders hat zum Beispiel Haaretz und al-monitor.com genannt.

Michael Lüders hält in den nächsten Wochen noch weitere Vorträge. Zu finden sind die Termine unter http://www.chbeck.de/Lueders-Sturm-ernten/productview.aspx?product=18172606
Ich kann jedem nur den Besuch einer Veranstaltung empfehlen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Rezension zu David Gilmour „Auf der Suche nach Italien“

Mit dem Buch bin ich am Montag fertiggeworden und habe heute schon diese Rezension geschrieben. Diesmal ging es deutlich schneller. Feiner Thomas. 

Außergewöhnliches Buch

Wenn man Sachbücher innerhalb von zwei Wochen durchliest, ist das ein gutes Zeichen. Manche sind trocken geschrieben, aber das Buch von David Gilmour war kurzweilig und so interessant, dass ich es im Urlaub in jeder freien Minute gelesen habe. So ein Buch habe ich schon seit Jahren gesucht, ein Buch, das die komplette Geschichte Italiens abdeckt. Und dieses Buch ist ein wahres Kleinod.

David Gilmour fängt in der Antike an und arbeitet sich bis in die Neuzeit vor. Er schreibt nicht nur über Geschichte, sondern auch viel über Kultur und die Menschen. Faszinierend fand ich die Geschichte der kleinen Staaten im Mittelalter. Der Schwerpunkt liegt aber auf der Zeit nach napoleonischen Kriegen, als der Wunsch nach einem Nationalstaat bei vielen Einwohnern auf der Halbinsel immer ausgeprägter wurde. Allerdings stellt Gilmour immer wieder fest, dass die Einwohner dieses Nationalstaates nicht wirklich Italiener sind, sondern dieses Land nie richtig zusammengewachsen ist.

Man merkt, dass der Autor dieses Land sehr viel bereist hat und sein Herz daran hängt. Er schreibt aber dennoch sehr objektiv, lässt aber auch seinen menschlichen Eindruck einfließen. Er entzaubert die Mythen der Italiener wie den Risorgimento und die Resistenza, erläutert die Gründe, warum der Süden abgehängt ist und warum dieser Staat so schwach ist.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung. Wer etwas über Italiens Geschichte wissen möchte, sollte dieses Buch lesen.

Das nächste Buch habe ich heute angefangen, aber das könnte wieder länger dauern. Denn ich habe mich in meiner freien Zeit noch weiter eingeschränkt, aber dazu komme ich später. Gestern Abend habe ich eine Lesung besucht, da wird die Woche auch noch ein Beitrag kommen.

Montag, 12. Juni 2017

Rezension zu Harald Gilbers „Germania“

Das Buch habe ich auch schnell durchgelesen. Es hat mich gleich gepackt. Nur die Rezension hat wieder gedauert, da ich 3 Tage im Urlaub war. 

Packender Krimi

Eigentlich lese ich ungerne Bücher über den Zweiten Weltkrieg, weil es mich meistens wütend und traurig macht. Doch bei dem Buch habe ich eine Ausnahme gemacht, da es sich gut anhörte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Im Sommer 1944 muss der Jude Oppenheimer der SS bei der Aufklärung einer Mordserie helfen. Als ehemaliger Kommissar bringt er das Fachwissen mit und wäre als Jude auch entbehrlich. 

Der Autor beschreibt die Atmosphäre in Berlin sehr gut. Die ständigen Luftangriffe, die Angst des Juden vor der Gestapo, die Angst seiner arischen Frau, das Leben im Judenhaus und der Druck des SS-Mannes Ergebnisse zu liefern zeichnen ein düsteres Bild. Es gibt kaum Lichtblicke im Leben und selbst die Freundschaft zu einer weiteren deutschen Frau Hilde steht unter keinem guten Stern. Die Situation in Berlin zur damaligen Zeit ist sehr gut beschrieben, da hat der Autor gründlich recherchiert. Man taucht regelrecht in das Leben ein. 

Der Protagonist wirkt auf mich sehr sympathisch und wird sehr gut beschrieben. Die anderen Nebenfiguren wirken dagegen blasser. Nur zum Ende hin wird der SS-Mann Vogler facettenreicher. Selbst der Täter und seine Motivation müssen zurückstecken. 

Insgesamt ist das Buch sehr gut geschrieben und da es mich richtig gepackt hatte, habe ich es sehr schnell durchgelesen. Dennoch vergebe ich nur 4 Sterne, da die Nebenfiguren detaillierter hätten ausgearbeitet werden müssen. 

Im Urlaub habe ich dann mit „Auf der Suche nach Italien“ von David Gilmour angefangen. Auch ein sehr gutes Buch. Da es ein Sachbuch ist, werde ich dafür etwas länger brauchen. Auch wenn ich schon auf Seite 164 bin.